Veranstaltungen der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.
Dezember 2008 bis Mai 2009

Zu allen Vorträgen sind Gäste herzlich willkommen. Die Teilnahme an Führungen, Fahrten und Wanderungen bleibt jedoch grundsätzlich den Mitgliedern vorbehalten.


Freitag, 26. Dezember 2008: 124. Weihnachtswanderung. Zum 100. Todesjahr von Walter Leistikow entlang der Grunewaldseenkette
Führung: Wolfgang Holtz
Treffen: 10.00 Uhr Kurfürstendammbrücke am S-Bahnhof Halensee. Länge etwa zehn Kilometer in drei Stunden bis S-Bahnhof Schlachtensee.

Donnerstag, 8. Januar 2009: Schlösser und Herrenhäuser in Berlin und der Mark Brandenburg
Vortrag mit Medieneinsaz: Matthias Barth, Berlin
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte
Der Verfasser des 2008 im Bergstadt-Verlag erschienenen Buches hat sich zugleich auch als Fotograf betätigt und eine Fülle qualitätvoller neuer Ansichten, überdies nicht nur der üblichen, bekannten Häuser publiziert. Insofern verspricht der Vortrag in doppelter Hinsicht - inhaltlich und visuell - neue Blicke auf ein bekanntes Thema.

Sonnabend, den 10. Januar 2009: Drei Museen
Tagesfahrt nach Cottbus, unter anderem Besuch des dkw. (kunst.museum.dieselkraftwerk).
Leitung: Gerhard Weiduschat, Berlin
Treffen: 7.45 Uhr, Bahnhof Friedrichstraße
Kosten etwa 40,00 Euro inklusive Bahnreise, Eintritte, Führungen und Mittagessen. Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis zum 15. Dezember 2008 per E-Mail an ger.wei@web.de oder unter Beifügung eines frankierten Rückumschlages (0,55 Euro) an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin

Sonnabend, 31. Januar 2009: Paulikloster in Brandenburg an der Havel mit neuem Archäologischen Landesmuseum
Führung: Dr. Marcus Cante (Berlin / Zossen-Wünsdorf
Treffpunkt: 10 Uhr am Museumseingang. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Brandenburg-Hbf. ist zweimal stündlich mit dem Regionalexpress zu erreichen. RE 38066 (Linie RE 1): Frankfurt/O. ab: 7.33, Fürstenwalde ab: 7.50; Erkner ab: 8.07, Berlin-Ostbahnhof ab: 8.29; Alexanderplatz ab: 8.33; Friedrichstr. ab 8.37; Hauptbahnhof (oben, Gleis 13) ab: 8.41; Zoo ab: 8.47; Wannsee ab: 9.00, Potsdam Hbf. ab: 9.13, Werder ab: 9.19 - Brandenburg Hbf. an 9.37 Weiterfahrt Richtung Paulikloster entweder: 9.43 mit der Tram 5 bis zur Haltestelle St.-Annen-Str. oder 9.51 mit der Tram 2 bis zur Haltestelle Steinstr. (Fahrzeit 3-4 Minuten). Rückfahrt: Der RE 1 fährt ab Brandenburg Hbf. stündlich zu den Minuten 00 und 22 ab.
Für die Mittagspause stehen verschiedene Gaststätten zur Verfügung. Auskünfte: Dr. Marcus Cante (Tel. 030 / 323 11 68)
Das 1286 in der Brandenburger Neustadt gegründete, durch Kriegszerstörungen zur Ruine gewordene Dominikanerkloster wurde in den letzten Jahren zur Nutzung durch das Archäologische Landesmuseum wiederaufgebaut. Es gehört zu den wenigen nordostdeutschen Bettelordensklöstern, die bis heute als Gesamtanlage erlebbar sind. Auf dem Rundgang möchte ich das wichtige Zeugnis märkischer Backsteingotik wieder ins Bewusstsein bringen und die charakteristischen Funktionsbereiche des Klosters erläutern. Außerdem sollen die neu präsentierten archäologischen Sammlungen aus allen Teilen des Landes in einem Überblick vorgestellt werden. Je nach Wunsch besteht anschließend die Möglichkeit zur individuellen Vertiefung des Museumsbesuchs oder zu einem gemeinsamen Rundgang durch die mittelalterlichen Stadtkerne von Brandenburg.

Donnerstag, 5. Februar 2009: Rückkehr in die Mark - die Lebenswerke Groß Pankow und Wolfshagen (Prignitz)
Vortrag mit Medienensatz: Prof. Dr. Bernhard v. Barsewisch (Groß Pankow).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte. Prof. v. Barsewisch hat die Instandsetzung der genannten Gutshäuser veranlasst. Groß Pankow, das Geburtshaus seiner Mutter Elisabeth geb. Gans Edlen Herrin zu Putlitz war aus Kindertagen heimatlich vertraut. Nach der Wende hat Prof. v. Barsewisch das Haus gekauft, um darin eine (1993 eröffnete) Augen-Tagesklinik einzurichten und die Wohnräume seiner Großeltern selbst zu benutzen. Das baugeschichtlich kostbarere Gutshaus der Familie Gans zu Putlitz in Wolfshagen wurde durch den von ihm gegründeten Förderverein erst mit einzelnen Räumen instandgesetzt, dann, durch das Amt für Flurneuordnung gefördert, grundlegend restauriert. Im Erdgeschoss zeigt das Schloss-Museum die Einrichtung eines märkischen Gutshauses mit Ahnenbildern, Porzellan, Silber, Glas und Möbeln, hauptsächlich aus dem Umkreis der Familie Gans zu Putlitz sowie Ergänzungen. Als bewohnbares Museum kann man die Räume für festliche Veranstaltungen oder Kaffeetafeln mieten und die Wohnkultur einer versunkenen Welt erleben. Im ersten Stock ist eine Spezialsammlung von unterglasurblau gemaltem Porzellan ausgestellt, ca. 1.000 Stücke überwiegend Gebrauchsgeschirr aus vier Jahrhunderten und 50 Manufakturen.
Anschließend: Jahresmitgliederversammlung

Sonnabend, 28. Februar 2009
Havelberg - Besichtigung des Prignitz-Museums und der Altstadt

Führung: Antje Reichelt, Prignitz-Museum.
Leitung: Ingrid Klaß (Berlin).
Treffen: 10.15 Uhr Prignitz-Museum, 39539 Havelberg, Am Dom. - Erreichbar mit RE 38230 (Linie RE 4): Ludwigsfelde ab: 8.02; Teltow (Fernbahnhof, nicht: Teltow-Stadt) ab: 8.13; Berlin-Lichterfelde Ost ab: 8.17; Südkreuz (Gl. 8) ab: 8.22; Potsdamer Platz ab: 8.26; Hauptbahnhof (unten, Gl. 7) ab: 8.30, Jungfernheide ab: 8.35; Spandau ab: 8.40; Falkensee ab: 8.46, Nauen ab: 8.54 - Glöwen an: 9.34 Rückfahrt ab Glöwen: stündlich zur Minute 27. mit Anschluss zum Linienbus nach Havelberg. - Besondere Hinweise: Fahrplanwechsel im Dezember beachten. Anmeldung erbeten wegen Bustransfer Glöwen-Havelberg: Ingrid Klaß, Telefon/Fax (030) 65 32 29 53 oder E-Mail: IngridKlasz@web.de
Havelberg wird gern als Wiege der Mark Brandenburg bezeichnet. Gleichwohl gehört es heute politisch zu Sachsen-Anhalt, weil die Kleinstadt 1952 nach der Auflösung des Landes Brandenburg zum Bezirk Magdeburg kam. Namensgeberin des dortigen Museums ist die nordwestbrandenburgische Landschaft Prignitz. Bedeutende Sammlungsgegenstände stammen aus dieser Region, ergänzt durch Museumsstücke aus dem Elb-Havel-Winkel (Sachsen-Anhalt), so dass heute von einem "Museum der Region" im länderübergreifenden Sinn gesprochen werden kann. Es zeigt seine Sammlungen in den historischen Räumen der Havelberger Dom-Kloster-Anlage.

Donnerstag, 5. März 2009 Blütezeit? Malerei und Skulptur in der Mark Brandenburg im 15. Jahrhundert
Vortrag mit Medienensatz: Peter Knüvener M.A. (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die meisten mittelalterlichen Kunstwerke in der Mark stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, aus einer Zeit, in der sich Brandenburg unter den Hohenzollern zu einem mächtigen Territorium im Nordosten des Reiches entwickelte. In dem Vortrag sollen einige Hauptwerke der Malerei und Skulptur vorgestellt werden. Es wird danach gefragt werden, ob es sich um Importwerke handelt oder inwieweit sich lokale Traditionen erkennen lassen. Gab es märkische Städte, die man als Kunstzentren ansprechen kann?

Sonnabend, 7. März 2009
Jubiläumsbasar in der Vereinsbibliothek

Geöffnet: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Ort: Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. in Haus 4 der Berliner Stadtbibliothek (Neuer Marstall). Zugang über Hofeingang Schlossplatz 6-7, Berlin-Mitte.
Nach längerer Pause findet wieder einmal ein größerer Verkauf von Doppelstücken und anderen nicht benötigten Büchern und Zeitschriften aus unterschiedlichsten Themebereichen statt. Mit den Einnahmen soll ein Teil der Kosten der Jubiläumsaktivitäten aufgefangen werden. Daher wird um rege Beteiligung gebeten. Willkommen sind aber auch (rechtzeitig zuvor abzugebende) verkaufsfähige Bücher, Broschüren und Landkarten. Kontakt: (030) 753 99 98, archiv@geschichte-brandenburg.de.

Sonnabend, 21. März 2009
Heimathaus Schöneiche bei Berlin

Führung: Rosemarie Schnitzler, Vorsitzende der Schöneicher Heimatfreunde e.V.
Leitung und Wanderung: Prof. Dr. Felix Escher, Ingrid Klaß.
Treffen: 11.00 Uhr Heimathaus Schöneiche, 15566 Schöneiche bei Berlin, Dorfaue Nr. 8. Erreichbar mit der Schöneiche-Rüdersdorfer Straßenbahn, Linie 88 vom S-Bhf Berlin-Friedrichshagen, Abfahrt: 10.33 Uhr, Haltestelle Dorfaue (30-Minuten-Takt). - Besondere Hinweise: Geplant ist ein kleiner Imbiss im Heimathaus (Anmeldung erforderlich). Rückkehr nach Berlin bei entsprechendem Wetter auch als Wanderung nach Friedrichshagen. Anmeldung erbeten: Ingrid Klaß, Telefon/Fax (030) 65 32 29 53 oder E-Mail: IngridKlasz@web.de
Das Heimathaus ist das älteste erhaltene Bauernhaus im Ortsteil Kleinschönebeck; es stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das so genannte Doppelstubenhaus ist jetzt Heimatmuseum und wurde durch den Verein Schöneicher Heimatfreunde in den Jahren 1981 bis 1984 restauriert. Es beinhaltet heute eine Ausstellung über das Leben und Wohnen einer Vollbauernfamilie in den östlichen Teilen der Mark Brandenburg um 1750. Ferner werden die ehemalige Schlosskirche und der historische Raufutterspeicher besichtigt.

Sonnabend, 28. März 2009
Die Weiße Stadt. Rundgang durch eine Siedlung der "Berliner Moderne"

Führung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 11.00 Uhr, vor dem Eingang zum Paracelsus-Bad, Roedernallee 200-204 (U-Bhf Paracelsus-Bad). Einkehr ist vorgesehen. - Anfragen und Auskünfte: E-Mail ger.wei@web.de oder Tel. (030) 413 82 19.

Donnerstag, 16. April 2009
Bauten für die Ewigkeit? Brandenburgische Dorfkirchen zwischen gestern und morgen

Vortrag mit Medieneinsatz: Bernd Janowski (Oberuckersee), Geschäftsführer des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Das Land Brandenburg verfügt über mehr als 1200 historische Dorfkirchen aus allen architektonischen Stilepochen. Sie wurden dem Geschmack der Zeit und den Anforderungen der Liturgie angepasst, umgebaut und nach Kriegszerstörungen wieder errichtet. Kirchen waren über Jahrhunderte die optischen und geistigen Mittelpunkte ihrer Orte. Heute sind viele von ihnen im Bestand bedroht - weil das Geld für die Erhaltung fehlt oder weil niemand mehr da ist, der den sonntäglichen Gottesdienst besucht. Sind unsere Dorfkirchen Zeichen der Kontinuität oder Museen einer längst vergangenen Zeit?

Sonnabend, 18. April 2009
Die ehemalige Königliche Sternwarte Berlin-Babelsberg - Besuch des Astrophysikalischen Instituts Potsdam(-Babelsberg) (AIP)

Leitung: Herr Dipl.-Math. Kurt Arlt (AIP) (Potsdam).
Treffen: 10.30 Uhr, AIP-Eingang, Potsdam, Allee nach Glienicke (Haltestelle der Buslinie 694). Busabfahrt: 10.22 ab S-Bhf Griebnitzsee (Süd) nach Potsdam Hbf, oder in Gegenrichtung 10.20 ab Potsdam Hbf nach Drewitz/Stern-Center. Anfragen unter Tel. (03 31) 370 35 58 (Dr. Klaus Arlt, Potsdam).
1913 zogen die Astronomen der Berliner Sternwarte am Enckeplatz aus ihrem Schinkel-Bau von 1832/35 in den Neubau am Rande des Schlossparkes Babelsberg, der von 1911 bis 1913 errichtet wurde, um. Die Führung zeigt Bauten und Geräte der Berlin-Potsdamer Astronomiegeschichte mit interessanten Einblicken in Gegenwart und Zukunft.

Donnerstag, 30. April bis Sonntag, 3. Mai 2009
Borsig, Lasker, Neumann. Busexkursion in die nördliche Neumark und angrenzende Gebiete (heute Woiwodschaft Zachodniopomorskie/Westpommern) mit drei Übernachtungen

Treffen: Donnerstag, 30. April 2009, 18.00 Uhr, Alexanderplatz. Kosten ca. € 180,-. Begrenzte Teilnehmerzahl. Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis zum 31. März 2009 per E-Mail an ger.wei@web.de oder unter Beifügung eines frankierten Rückumschlages (€ 0,55) an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Anknüpfend an die Tagesexkursion im vergangenen Jahr nach Soldin/Myslibórz und Lippehne/Lipiany werden die beiden anderen Städte des ehemaligen Kreises Soldin, Berlinchen/Barlinek und Bernstein/Pelczyce, besucht. Außerdem stehen Bad Schönfließ/Trzcinsko Zdrój, Pyritz/Pyrzyce, der dendrologische Park in Prillwitz/Przelewice, Stargard/Stargard Szczecinski u. a. auf dem Programm.

Donnerstag, 7. Mai 2009
Sport und Spiel in Berlin und Brandenburg - Von den Schützengilden zur Leichtathletik-WM.

Gemeinsame Vortragsveranstaltung mit dem Verein für die Geschichte Berlins
Vortrag: Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des Vereins für die Geschichte Berlins.
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Anlässlich des Gründungsjubiläums der Landesgeschichtlichen Vereinigung hat der Vorstand für den Festmonat eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Berliner Schwesterverein beschlossen, die auf eine Anregung von dessen Vorsitzendem zurückgeht und gleichsam das Geburtstagsgeschenk des Vereins darstellt. Mit dem gemeinsamen Vortrag soll nicht nur den historischen Beziehungen und Gemeinsamkeiten Berlins und Brandenburgs allgemein nachgegangen werden, sondern auch der seit nunmehr über 100 Jahren gepflegten freundschaftlichen Partnerschaft beider Vereine Ausdruck verliehen werden.

Sonntag, 10. Mai 2009 Siedlungsgiebel, Holzhäuser und Wohnstätten der Berühmtheiten. Spaziergang/Wanderung von Babelsberg zur Kolonie Bergstücken
Führung: Prof. Dr. Felix Escher im Gedenken an Dr. Jan Feustel.
Treffen: 14.00 Uhr Bhf Griebnitzsee (S 7). - Dauer: ca. 3 1/2 Std.
Relativ unbekannt ist der südlichste Teil von Babelsberg, hin zum Bahnhof Medienstadt - obwohl auch hier nicht nur interessante Bauten (wie Holzhäuser der zwanziger Jahre) stehen, sondern auch dereinst Berühmtheiten lebten wie der Schriftsteller Bruno H. Bürgel. Jenseits jenes Bahnhofs erstreckt sich mit der Kolonie Bergstücken (nicht zu verwechseln mit Steinstücken!) totale touristische Terra incognita. Eine spitzgieblige Siedlung der dreißiger Jahre, das selbstgebaute Wohnhaus eines Architekten und ein denkmalgeschützter "Gutshof im Kleinen" setzen hier beschauenswürdige Highlights. Abschließend wird noch durch die Parforce-Heide zum alten "Königsweg" nach Berlin und zum Bus gewandert. Fußweg insgesamt etwa 7 km, davon abschließende Waldwanderung 3,5 km. Ausstieg unterwegs mit öffentlichen Buslinien mehrfach möglich.

Das Festprogramm ist online und hier zu finden.

Donnerstag, 14. Mai 2009
Führung durch Bibliothek und Archiv der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.

Führung: Dr. Peter Bahl (Berlin), Vorsitzender, Archivar und stellv. Bibliothekar.
Beginn: 10.30 Uhr Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg in Haus 4 der Berliner Stadtbibliothek (Neuer Marstall). Zugang über Hofeingang Schlossplatz 6-7, Berlin-Mitte. - Dauer: ca. 2 Stunden. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich. Tel. (030) 753 99 98 oder per E-Mail: archiv@geschichte-brandenburg.de

Freitag, 15. Mai 2009
Festveranstaltungen zum 125jährigen Bestehen der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. - 1. Teil: Festsitzung

Programm:
15.00 Uhr Begrüßung und weitere Grußworte.
15.45 Uhr Vortrag (mit Medieneinsatz) Dr. Peter Bahl (Berlin): Von Theodor Fontanes "Wanderungen" bis zum modernen Dienstleistungsnetzwerk der landeshistorischen Forschung - ein bebilderter Rückblick auf 125 Jahre Vereinsgeschichte.
16.45 Uhr Ehrungen: Verleihung der Fontane-Plakette an Herrn Gerhard Weiduschat, Berlin (Laudatio: Prof. Dr. Felix Escher, Berlin) und der Ehrenmitgliedschaft an Herrn Prof. Dr. Winfried Schich, Berlin (Laudatio: Dr. Lieselott Enders, Potsdam).
17.45 Uhr Festvortrag Prof. Dr. Winfried Schich (Berlin): Die Entstehung der Stadt im nordostdeutschen Raum - slawische Burgstadt und hochmittelalterliche kommunale Marktstadt.
18.30 Uhr Empfang.
Musikalischer Rahmen: Antonius-Quintett Potsdam.
Ort: Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Str. 33, Berlin-Tiergarten.
Gesonderte Einladung folgt per Post. Anmeldungen ab sofort bis 15. April 2009 beim Vorsitzenden, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail: PeterBahl@gmx.de

Sonnabend, 16. Mai 2009
Festveranstaltungen zum 125jährigen Bestehen der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. - 2. Teil

35. Tag der Landesgeschichte: Fern von Kaiser und Reich? ‚Periphere' mittel- und norddeutsche Reichsterritorien in spätem Mittelalter und früher Neuzeit. Gemeinsame Tagung des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine mit der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. aus Anlass ihres 125jährigen Bestehens
Beginn: 9.30 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr). Ende: gegen 18.00 Uhr. Ort: Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Str. 33, Berlin-Tiergarten.
Gesonderte Einladung mit Programm folgt per Post. Anmeldungen ab sofort bis 15. April 2009 beim Vorsitzenden, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail: PeterBahl@gmx.de

Sonntag, 17. Mai 2009
Festveranstaltungen zum 125jährigen Bestehen der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V., 3. Teil

11.30 Führung durch die Sonderausstellung "MY BERLINCZYCY! / WIR BERLINER! Geschichte einer deutsch-polnischen Nachbarschaft" im Ephraim Palais
Die Ausstellung wird kuratiert vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und entstand in Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Beziehungen von Polen zu Berlin und der Einfluss polnischsprachiger Einwanderer auf das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Spreemetropole in den letzten 300 Jahren. Vorgestellt werden Persönlichkeiten, Orte und Gedächtnislandschaften in der Topographie der Stadt, deren polnischer Kontext zum Teil noch unbekannt ist.
Anschließend individuelles Mittagessen im Nikolaiviertel und Umgebung
14.00 Uhr. Führung durch die neue Dauerausstellung des Stadtmuseums Berlin im Märkischen Museum. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldungen ab sofort bis 15. April 2009 beim Vorsitzenden, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail: PeterBahl@gmx.de

Sonnabend, 23. Mai 2009
Stadtgeschichtlicher Rundgang durch Strausberg

Führung: Dr. Rolf Barthel (Strausberg).
Treffen: 10.00 Uhr S-Bhf Strausberg-Stadt (nicht Strausberg!).



Vorankündigungen


Donnerstag, 18. Juni 2009
Tuchintarsien von 1500 bis heute
Führung durch die Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz

Leitung: Prof. Dr. Konrad Vanja (Berlin).
Treffen: 16.30 Uhr Foyer der Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin-Dahlem. Eintritt frei!
Im Rahmen seines zehnjährigen Jubiläums 2009 zeigt das Museum Europäischer Kulturen in Dahlem eine Sonderausstellung mit außergewöhnlichen textilen Bildern, die eigens für diese Präsentation aus ganz Europa und Übersee zusammengetragen wurden. Dabei handelt es sich um textile Behänge sowie Decken, die in einem faszinierenden farbigen Bildkosmos Szenen europäischer Geschichte, biblischer Frömmigkeit und zeitgenössischer Weltauffassung – auch aus Berlin und Brandenburg – verarbeiten.

Sonntag, 21. Juni 2009
Eine exotische Insel in der Mark Brandenburg

Besuch des Landschaftsgartens Pfaueninsel
Leitung: Bernd Kopplin (Berlin).
Führung: Prof. Dr. Michael Seiler (Berlin), ehemaliger Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Treffen: 9.30 Uhr S-Bhf. Wannsee, dann mit Bus 218 ab 9.45 Uhr zur Pfaueninsel oder 10.00 Uhr an der Fähre zur Pfaueninsel. Rückfragen wegen genauer Abfahrtszeiten unter (030) 401 93 84 (Bernd Kopplin).

Montag, 29. Juni 2009
Man kann mit Steinen und mit Worten bauen ...

Führung durch das Schloss Tegel. Anschließend Rundgang durch den Park mit Besuch der Familiengrabstätte der von Humboldt.
Führungsgebühr: € 10,00 pro Person.
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 17.30 Uhr U-Bhf. Alt-Tegel (U 6), auf dem Bahnsteig.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Verbindliche Anmeldungen bis zum 20. Juni 2009 per E-Mail an ger.wei@web.de, Fax (030) 41 50 86 85 oder Postkarte an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.

Sonnabend, 4. Juli 2009
Zum Barnimer Naturpark

Wanderung von Alt-Lübars über den Barnimer Dörferweg nach Mühlenbeck-Mönchmühle. Strecke ca. 12 km
Führung: Bernd Kopplin (Berlin).
Treffen: 9.00 Uhr S-Bhf. Waidmannslust (dann mit Bus 222 nach Alt-Lübars).

Sonnabend, 11. Juli 2009
Der Vorstand lädt ein – Premiere einer neuen Veranstaltungsreihe!!!

1. Begrüßung neuer Mitglieder
2. Gesprächsrunde: Hobby Landesgeschichte!?
Beginn: 14.30 Uhr.
Ort: Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. im Haus 4 der Berliner Stadtbibliothek (Neuer Marstall). Zugang über Hofeingang Schlossplatz 6–7, Berlin-Mitte.
Wohin die Beschäftigung mit der Landesgeschichte auch für „nur“ historisch interessierte Laien führen kann, will bei dieser ersten Veranstaltung die Schriftführerin Frau Ingrid Klaß aufzeigen. In einem Vortrag (mit Medien) wird sie den Zuhörern ihre „märkischen Forschungen“ vorstellen und sich über Parallelen mit der Romanfigur des Landlehrer Pötsch aus Günter de Bruyns „Märkische Forschungen“ äußern.
Kaffee und Kuchen wird angeboten, um Anmeldung wird gebeten: Tel. (0 30) 753 99 98, archiv@geschichte-brandeburg.de

Sonnabend, 25. Juli 2009
Am Wege in die Mark Brandenburg I: Hildesheim

Tagesausflug in die kleinste Großstadt Niedersachsens
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 7.20 Uhr Hauptbahnhof. Kosten: ca. € 15,- für Eintritte und Führungen zuzüglich der Fahrtkosten in noch unbekannter Höhe. Begrenzte Teilnehmerzahl. Um eine möglichst preisgünstige DB-Gruppenkarte für die Hin- und Rückfahrt erwerben zu können, sind verbindliche Anmeldungen nur bis zum 31. Mai 2009 möglich, entweder per E-Mail an ger.wei@web.de, oder mit frankiertem Rückumschlag (0,55 €) an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Die Schnelligkeit des ICE ermöglicht diesen Tagesausflug. Die Domstadt Hildesheim lag am alten Handelsweg von Brügge nach Novgorod und hatte somit eine direkte Verbindung über Braunschweig und Magdeburg nach Berlin und weiter nach Frankfurt (Oder) und Posen. Bei einer Umfrage des Norddeutschen Rundfunks nach den 100 schönsten Bauwerken Norddeutschland kamen mit weitem Abstand das Knochenhauer-Amtshaus und der Dom St. Maria auf die ersten beiden Plätze. Diese Bauten und anderes (St. Michael, St. Godehard, Altstadtviertel, Marktplatz) werden während der Exkursion ausführlich besichtigt. Ein gemeinsames Mittagessen ist nicht vorgesehen. Das geplante Besichtigungsprogramm umfasst ca. sechs Stunden in drei Etappen. Pausen von jeweils ca. einer Stunde sind eingeplant.

Sonnabend, 8. August 2009
Wanderung auf Potsdamer Uferwegen zur Insel Tornow-Hermannswerder
Führung: Dr. Klaus Arlt (Potsdam).
Treffen: 10.15 Uhr Bahnhof Potsdam-Charlottenhof (RE 1 ab Berlin Hbf. ab 9.41 Uhr). Wanderstrecke ca. 8 km, Einkehr ist unterwegs möglich.
Anfragen unter (03 31) 270 35 58 (Dr. Arlt).
Nach der Fähr-Überfahrt vom Kiewitt besuchen wir die Anlagen der Hoffbauer-Stiftung Hermannswerder, einem bedeutenden, aus privater Initiative entstandenen Sozialprojekt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, für das Clara Hoffbauer, die Witwe des Teppichfabrikanten Hermann Hoffbauer ihr Vermögen stiftete. Über den Judengraben wird auf einem Uferweg die Leipziger Straße mit der Baustelle der „Speicherstadt“ der Potsdamer Hauptbahnhof erreicht.

Sonnabend, den 8. August 2009
Besichtigung von Stadt und Burg Eisenhardt Belzig
Führung: Thomas Schmöhl (Museum Belzig) und Dr. Matthias Helle (Fredersdorf)
Leitung: Ingrid Klaß (Berlin)
Treffen: 10.00 Uhr Belzig, Bahnhofsvorplatz. Erreichbar mit RE 7 (Richtung Dessau/Belzig) u. a. ab Berlin-Ostbahnhof 8.43 Uhr, Hauptbahnhof 8.54, Zoo 9.00 Uhr, Wannsee 9.05 Uhr, Potsdam-Babelsberg 9.21 Uhr, an Belzig 10.01 Uhr.
Anfragen: Ingrid Klaß, Telefon/Fax (030) 65 32 29 53 oder E-Mail: IngridKlasz@web.de.
Die Stadt Belzig wird als der Hauptort des Hohen Fläming angesehen. Die historisch sächsische Stadt gelangte erst 1815 zur preußischen Provinz Brandenburg. Die Wohnhausbebauung aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist noch weitgehend erhalten. Die Burg Eisenhardt hat ihre heutige Gestalt seit dem frühen 15. Jahrhundert. Mit ihren eindrucksvollen Gebäuden und Freianlagen entwickelte sie sich seit 1990 mit gewerblicher Nutzung und als öffentlicher Veranstaltungsort zu dem Fremdenverkehrsschwerpunkt der Stadt.

Sonnabend, 22. August 2009
Der Werderaner Wachtelberg

Besuch des Weinbaus Dr. Manfred Lindicke in Werder mit Weinprobe. Große Weinprobe mit acht Weinen 10,50 € pro Person. Der Preis beinhaltet einen Weinbergsrundgang, die Weine, Brot und Käse sowie alkoholfreie Getränke während der Probe.
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 8.15 Uhr Bahnhof Friedrichstr., vor dem DB-Reisezentrum. Andere Zusteigemöglichkeiten in den RE 1 nach Brandenburg: Ostbhf. 8.29, Alexanderplatz 8.33, Hauptbhf. 8.41, Zoo 8.47, Wannsee 9.00. Werder liegt im Tarifbereich C. Anmeldungen und Auskünfte: Tel. (030) 413 82 19, Fax (030) 41 50 86 85 oder – bevorzugt – E-Mail ger.wei@web.de.

Freitag, 4. September bis Sonntag, 6. September 2009
Wanderfahrt nach Frankfurt a.O., Reppen, Schermeisel, Buchmühle, Lagow, Schwiebus, Kloster Paradies, Liebenau und Wutschdorf
Eine „historische“ Exkursion auf den Spuren des Touristenklubs
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: Freitag, 4. September 2009, 17.00 Uhr, Bahnhof Friedrichstraße, vor dem DB-Reisezentrum. Andere Zusteigemöglichkeiten (RE 38087): Potsdam Hbf. 16.52, Wannsee 16.58, Zoo 17.12, Hauptbhf. 17.18, Alexanderplatz 17.25, Ostbhf. 17.29, Erkner 17.51 Uhr.
Kosten: etwa € 140,-, abhängig von der begrenzten Teilnehmerzahl. Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis zum 15. August 2009 per E-Mail an ger.wei@web.de oder unter Beifügung eines frankierten Rückumschlages (€ 0,55) an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Landesgeschichtlichen Vereinigung soll versucht werden, dem Verlauf einer Exkursion aus den Anfängen des Vereins zu folgen. Am 18. und 19. Mai 1902 (Pfingsten) begaben sich unter der Leitung von Richard Peck (1859–1916) zehn Mitglieder von Reppen, heute Rzepin, aus größtenteils zu Fuß auf den oben genannten Weg. Während der Exkursion des Jahres 2009 wird nur kurz gewandert. Von Reppen aus erfolgt der Transport per Reisebus. Übernachtet wird in Schwiebus/Swiebodzin. Rundgänge und Besichtigungen gibt es in Reppen, Lagow/Lagów, Schwiebus und im Kloster Paradies/Paradyz.
„Die berührten Gegenden“, heißt in der Ankündigung des Jahres 1902, „sind landschaftlich zum größten Theil hervorragend schön und bieten reiche Abwechselung, wie auch die Städte und anderen Orte durch ihre Lage und mannigfaltigen Bauwerke in hohem Grade besuchenswerth sind.“

Donnerstag, 17. September 2009
Zwischen Zisterziensern und Bettelorden – Klöster der Niederlausitz
Vortrag mit Medieneinsatz: Dirk Schumann M.A. (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte
Die Niederlausitz, einst bedeutende Kulturlandschaft zwischen Schlesien, der Mark Brandenburg und Sachsen, wird wegen ihrer heutigen Randlage nur wenig wahrgenommen, und das völlig zu Unrecht. Denn es existieren hier noch bedeutende architektonische Zeugnisse einer ehemaligen Klosterlandschaft wie in Neuzelle und in Luckau. Ist den meisten das barocke Architekturensemble des Klosters Neuzelle nicht unbekannt, so wissen die wenigsten, dass dort noch die Reste einer qualitätsvollen mittelalterlichen Backsteinarchitektur erhalten blieben. Das Luckauer Dominikanerkloster wurde dagegen im 18. Jahrhundert als Gefängnis eingerichtet und konnte erst jetzt wieder der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht werden. Der Vortrag findet am Vorabend einer Tagung statt, die sich erstmals länderübergreifend mit den Klöstern der Lausitz beschäftigt und am 18. und 19. Oktober 2009 in der Luckauer Klosterkirche stattfindet.

Sonnabend, 19. September 2009
Von Klosterfelde über den Bogensee nach Lanke
Führung: Dr. Klaus Arlt (Potsdam).
Treffen: 10.00 Uhr Bahnhof Klosterfelde (S 2 ab Friedrichstraße 9.00 Uhr, in Berlin-Karow umsteigen in Niederbarnimer Eisenbahn, ab 9.29 Uhr). Wanderstrecke ca. 12 km. Rückfahrt mit dem Bus nach Bernau. Einkehr erst nach der Wanderung möglich.
Anfragen unter (03 31) 270 35 58 (Dr. Arlt).
Die Prendener Bauernheide und der ehemals Gräflich Redernsche Forst sind ein Waldgebiet, in dem (und unter dem) sich manche historischen Orte aus zwei Diktaturen verbergen.

Sonnabend, 3. Oktober 2009
Brandenburg an der Havel (Teil 2).

Archäologisches Landesmuseum im Paulikloster und Dominsel
Führung: Dr. Marcus Cante (Berlin/Zossen-Wünsdorf).
Treffen: 10.00 Uhr am Museumseingang. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Brandenburg Hbf. ist zweimal stündlich mit dem Regionalexpress zu erreichen. RE 1 ab Berlin Ostbhf. 8.29, Hbf. 8.41 bzw. Zoo 8.47 (hält auch Alexanderplatz, Friedrichstraße und Wannsee); Ankunft Brandenburg Hbf. 9.37.
Für die Mittagspause stehen verschiedene Gaststätten zur Verfügung. Anmeldung nicht erforderlich. Auskünfte: Dr. Marcus Cante, Tel. (030) 323 11 68 oder marcuscante@yahoo.de
Nachdem wir uns am 31. Januar mit der mittelalterlichen Klosteranlage der Dominikaner vertraut gemacht haben, sollen beim zweiten Brandenburg-Besuch die Sammlungen des neu eingerichteten Archäologischen Landesmuseums im Mittelpunkt stehen. Zu sehen sind Bodenfunde aus allen Teilen des Landes Brandenburg. Der zeitliche Rahmen reicht von altsteinzeitlichen Faustkeilen bis zu Grabungen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Am Nachmittag werden auf einem Spaziergang weitere Teile der historischen Neustadt sowie die Dominsel vorgestellt.

Donnerstag, 15. Oktober 2009
Schlösser und Herrenhäuser zwischen 1850 und 1914 in Brandenburg
Vortrag mit Medieneinsatz: Dr. Sibylle Badstübner-Gröger (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
An ausgewählten Bauten soll gezeigt werden, wie von Berliner Architekten, u.a. Friedrich August Stüler und Eduard Knoblauch bis zu Carl Doflein, Bodo Ebhardt und den Architektenbüros Gropius & Schmieden, Lessing & Risse oder Kröger & Abesser nicht nur für den Adel, sondern auch für das Berliner Großbürgertum Umbauten älterer Herrensitze durchgeführt bzw. Neubauten errichtet worden sind. Einleitend soll kurz die Arbeit des „Freundeskreises Schlösser und Gärten der Mark“ vorgestellt werden.

Sonnabend, 17. Oktober 2009
Lebus – Stadtrundgang und Besichtigung des Regionalmuseums im „Haus Lebuser Land“
Leitung: Dr. Christian Gahlbeck (Berlin).
Treffen: 10.00 Uhr am Lebuser Busbahnhof in der Frankfurter Str. Erreichbar mit RE 38059 (Linie RE 1), Potsdam Hbf. ab 7.22 Uhr, Wannsee 7.28, Zoo 7.42 Uhr, Hbf. 7.48, Friedrichstr. 7.51, Alexanderplatz 7.55, Berlin Ostbahnhof 7.59, Erkner 8.21, Frankfurt (Oder) an 9.02 Uhr, von dort Weiterfahrt mit Bus 969 (Richtung Seelow) Frankfurt (Oder), Bhf. ab 9.25 Uhr, Ankunft Lebus Busbhf. 9.48 Uhr.
geplante Rückfahrt: Lebus Busbhf. ab 16.58 Uhr mit Bus 969 nach Frankfurt..
Fahrpläne lt. Jahresfahrplan DB/VBB 2009, bitte ggf. Fahrplanänderungen beachten! Anmeldung erbeten wegen Bustransfer Frankfurt (Oder) – Lebus: Dr. Christian Gahlbeck, E-Mail: cgahlbeck@t-online.de oder Telefon: (030) 413 88 59.
Lebus gehörte bis zum hohen Mittelalter zu den bedeutendsten und begehrtesten Orten im Raum an der unteren Oder. Vor genau 900 und 800 Jahren kurzfristig von Kaiser Heinrich V. bzw. Markgraf Konrad II. von Meißen erobert, wurde es um 1124 Zentralort des neu gegründeten Bistums Lebus, das bis 1555 bestand. Die Topographie und Geschichte der Stadt, die nach 1253 in den Schatten Frankfurts an der Oder geriet, ist für märkische Städte eher untypisch. Im „Haus Lebuser Land“, dem nach 1801 erbauten alten Schulhaus, in dem vor einigen Jahren in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt und des Lebuser Heimatvereins ein neues Regionalmuseum eingerichtet wurde, befinden sich u. a. Dauerausstellungen zu den bedeutenden Ausgrabungsarbeiten und archäologischen Funden auf dem Burgberg und in der Stadtkirche, zur Geschichte des Burg- (bzw. Schloß-)berges, der Stadt, der Region und des Bistums sowie des Schriftstellers Günter Eich und des Malers Karl Honegger.

Sonntag, 1. November 2009
Ausstellung „Neue Photographische Gesellschaft Steglitz“
Führung: Wolfgang Holtz (Berlin).
Treffen: 11.00 Uhr Gutshaus Steglitz ("Wrangelschlösschen"), Schloßstraße 48, Berlin-Steglitz. Verkehrsverbindungen: S1, U9 Rathaus Steglitz, Bus M 48, M 82, M 85, 170, 186, 188, 282, 283, 284, 380, X 8.
Die Neue Photographische Gesellschaft Steglitz (NPG) war mit bis zu 1.200
Angestellten die größte Fotogesellschaft der Welt, die u.a. mehr als 16.000 verschiedene Ansichtskarten produzierte. Von 1897 bis 1921 befand sie sich in der Steglitzer Siemensstraße 27 zwischen Birkbusch- und Luisenstraße/heute Nicolaistraße. 1932 wurde dieses Gelände für kurze Zeit Heimstatt des Bauhauses.



Letzte Änderung am 22.04.2009

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