Zu allen Vorträgen sind Gäste herzlich willkommen. Die Teilnahme an Führungen, Fahrten und Wanderungen bleibt jedoch grundsätzlich den Mitgliedern vorbehalten.
Freitag, 26. Dezember 2008: 124.
Weihnachtswanderung. Zum 100. Todesjahr von Walter
Leistikow entlang der Grunewaldseenkette
Führung: Wolfgang Holtz
Treffen: 10.00 Uhr Kurfürstendammbrücke am
S-Bahnhof Halensee. Länge etwa zehn Kilometer in
drei Stunden bis S-Bahnhof Schlachtensee.
Donnerstag, 8. Januar 2009: Schlösser und
Herrenhäuser in Berlin und der Mark
Brandenburg
Vortrag mit Medieneinsaz: Matthias Barth, Berlin
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte
Der Verfasser des 2008 im Bergstadt-Verlag
erschienenen Buches hat sich zugleich auch als
Fotograf betätigt und eine Fülle
qualitätvoller neuer Ansichten, überdies
nicht nur der üblichen, bekannten Häuser
publiziert. Insofern verspricht der Vortrag in
doppelter Hinsicht - inhaltlich und visuell - neue
Blicke auf ein bekanntes Thema.
Sonnabend, den 10. Januar 2009: Drei
Museen
Tagesfahrt nach Cottbus, unter anderem Besuch des
dkw. (kunst.museum.dieselkraftwerk).
Leitung: Gerhard Weiduschat, Berlin
Treffen: 7.45 Uhr, Bahnhof Friedrichstraße
Kosten etwa 40,00 Euro inklusive Bahnreise,
Eintritte, Führungen und Mittagessen.
Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis zum
15. Dezember 2008 per E-Mail an ger.wei@web.de oder
unter Beifügung eines frankierten
Rückumschlages (0,55 Euro) an Gerhard
Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin
Sonnabend, 31. Januar 2009: Paulikloster in
Brandenburg an der Havel mit neuem
Archäologischen Landesmuseum
Führung: Dr. Marcus Cante (Berlin /
Zossen-Wünsdorf
Treffpunkt: 10 Uhr am Museumseingang. Anfahrt mit
öffentlichen Verkehrsmitteln: Brandenburg-Hbf.
ist zweimal stündlich mit dem Regionalexpress zu
erreichen. RE 38066 (Linie RE 1): Frankfurt/O. ab:
7.33, Fürstenwalde ab: 7.50; Erkner ab: 8.07,
Berlin-Ostbahnhof ab: 8.29; Alexanderplatz ab: 8.33;
Friedrichstr. ab 8.37; Hauptbahnhof (oben, Gleis 13)
ab: 8.41; Zoo ab: 8.47; Wannsee ab: 9.00, Potsdam
Hbf. ab: 9.13, Werder ab: 9.19 - Brandenburg Hbf. an
9.37 Weiterfahrt Richtung Paulikloster entweder: 9.43
mit der Tram 5 bis zur Haltestelle St.-Annen-Str.
oder 9.51 mit der Tram 2 bis zur Haltestelle
Steinstr. (Fahrzeit 3-4 Minuten). Rückfahrt: Der
RE 1 fährt ab Brandenburg Hbf. stündlich zu
den Minuten 00 und 22 ab.
Für die Mittagspause stehen verschiedene
Gaststätten zur Verfügung. Auskünfte:
Dr. Marcus Cante (Tel. 030 / 323 11 68)
Das 1286 in der Brandenburger Neustadt
gegründete, durch Kriegszerstörungen zur
Ruine gewordene Dominikanerkloster wurde in den
letzten Jahren zur Nutzung durch das
Archäologische Landesmuseum wiederaufgebaut. Es
gehört zu den wenigen nordostdeutschen
Bettelordensklöstern, die bis heute als
Gesamtanlage erlebbar sind. Auf dem Rundgang
möchte ich das wichtige Zeugnis märkischer
Backsteingotik wieder ins Bewusstsein bringen und die
charakteristischen Funktionsbereiche des Klosters
erläutern. Außerdem sollen die neu
präsentierten archäologischen Sammlungen
aus allen Teilen des Landes in einem Überblick
vorgestellt werden. Je nach Wunsch besteht
anschließend die Möglichkeit zur
individuellen Vertiefung des Museumsbesuchs oder zu
einem gemeinsamen Rundgang durch die
mittelalterlichen Stadtkerne von Brandenburg.
Donnerstag, 5. Februar 2009: Rückkehr in die
Mark - die Lebenswerke Groß Pankow und
Wolfshagen (Prignitz)
Vortrag mit Medienensatz: Prof. Dr. Bernhard v.
Barsewisch (Groß Pankow).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Prof. v. Barsewisch hat die Instandsetzung der
genannten Gutshäuser veranlasst. Groß
Pankow, das Geburtshaus seiner Mutter Elisabeth geb.
Gans Edlen Herrin zu Putlitz war aus Kindertagen
heimatlich vertraut. Nach der Wende hat Prof. v.
Barsewisch das Haus gekauft, um darin eine (1993
eröffnete) Augen-Tagesklinik einzurichten und
die Wohnräume seiner Großeltern selbst zu
benutzen. Das baugeschichtlich kostbarere Gutshaus
der Familie Gans zu Putlitz in Wolfshagen wurde durch
den von ihm gegründeten Förderverein erst
mit einzelnen Räumen instandgesetzt, dann, durch
das Amt für Flurneuordnung gefördert,
grundlegend restauriert. Im Erdgeschoss zeigt das
Schloss-Museum die Einrichtung eines märkischen
Gutshauses mit Ahnenbildern, Porzellan, Silber, Glas
und Möbeln, hauptsächlich aus dem Umkreis
der Familie Gans zu Putlitz sowie Ergänzungen.
Als bewohnbares Museum kann man die Räume
für festliche Veranstaltungen oder Kaffeetafeln
mieten und die Wohnkultur einer versunkenen Welt
erleben. Im ersten Stock ist eine Spezialsammlung von
unterglasurblau gemaltem Porzellan ausgestellt, ca.
1.000 Stücke überwiegend Gebrauchsgeschirr
aus vier Jahrhunderten und 50 Manufakturen.
Anschließend:
Jahresmitgliederversammlung
Sonnabend, 28. Februar 2009
Havelberg - Besichtigung des Prignitz-Museums und
der Altstadt
Führung: Antje Reichelt, Prignitz-Museum.
Leitung: Ingrid Klaß (Berlin).
Treffen: 10.15 Uhr Prignitz-Museum, 39539 Havelberg,
Am Dom. - Erreichbar mit RE 38230 (Linie RE 4):
Ludwigsfelde ab: 8.02; Teltow (Fernbahnhof, nicht:
Teltow-Stadt) ab: 8.13; Berlin-Lichterfelde Ost ab:
8.17; Südkreuz (Gl. 8) ab: 8.22; Potsdamer Platz
ab: 8.26; Hauptbahnhof (unten, Gl. 7) ab: 8.30,
Jungfernheide ab: 8.35; Spandau ab: 8.40; Falkensee
ab: 8.46, Nauen ab: 8.54 - Glöwen an: 9.34
Rückfahrt ab Glöwen: stündlich zur
Minute 27. mit Anschluss zum Linienbus nach
Havelberg. - Besondere Hinweise: Fahrplanwechsel im
Dezember beachten. Anmeldung erbeten wegen
Bustransfer Glöwen-Havelberg: Ingrid Klaß,
Telefon/Fax (030) 65 32 29 53 oder E-Mail:
IngridKlasz@web.de
Havelberg wird gern als Wiege der Mark
Brandenburg bezeichnet. Gleichwohl gehört es
heute politisch zu Sachsen-Anhalt, weil die
Kleinstadt 1952 nach der Auflösung des Landes
Brandenburg zum Bezirk Magdeburg kam. Namensgeberin
des dortigen Museums ist die nordwestbrandenburgische
Landschaft Prignitz. Bedeutende
Sammlungsgegenstände stammen aus dieser Region,
ergänzt durch Museumsstücke aus dem
Elb-Havel-Winkel (Sachsen-Anhalt), so dass heute von
einem "Museum der Region" im
länderübergreifenden Sinn gesprochen werden
kann. Es zeigt seine Sammlungen in den historischen
Räumen der Havelberger Dom-Kloster-Anlage.
Donnerstag, 5. März 2009 Blütezeit?
Malerei und Skulptur in der Mark Brandenburg im 15.
Jahrhundert
Vortrag mit Medienensatz: Peter Knüvener M.A.
(Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die meisten mittelalterlichen Kunstwerke in der
Mark stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert, aus
einer Zeit, in der sich Brandenburg unter den
Hohenzollern zu einem mächtigen Territorium im
Nordosten des Reiches entwickelte. In dem Vortrag
sollen einige Hauptwerke der Malerei und Skulptur
vorgestellt werden. Es wird danach gefragt werden, ob
es sich um Importwerke handelt oder inwieweit sich
lokale Traditionen erkennen lassen. Gab es
märkische Städte, die man als Kunstzentren
ansprechen kann?
Sonnabend, 7. März 2009
Jubiläumsbasar in der Vereinsbibliothek
Geöffnet: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Ort:
Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung
für die Mark Brandenburg e.V. in Haus 4 der
Berliner Stadtbibliothek (Neuer Marstall). Zugang
über Hofeingang Schlossplatz 6-7,
Berlin-Mitte.
Nach längerer Pause findet wieder einmal ein
größerer Verkauf von Doppelstücken
und anderen nicht benötigten Büchern und
Zeitschriften aus unterschiedlichsten Themebereichen
statt. Mit den Einnahmen soll ein Teil der Kosten der
Jubiläumsaktivitäten aufgefangen werden.
Daher wird um rege Beteiligung gebeten. Willkommen
sind aber auch (rechtzeitig zuvor abzugebende)
verkaufsfähige Bücher, Broschüren und
Landkarten. Kontakt: (030) 753 99 98,
archiv@geschichte-brandenburg.de.
Sonnabend, 21. März 2009
Heimathaus Schöneiche bei Berlin
Führung: Rosemarie Schnitzler, Vorsitzende der
Schöneicher Heimatfreunde e.V.
Leitung und Wanderung: Prof. Dr. Felix Escher,
Ingrid Klaß.
Treffen: 11.00 Uhr Heimathaus Schöneiche, 15566
Schöneiche bei Berlin, Dorfaue Nr. 8. Erreichbar
mit der Schöneiche-Rüdersdorfer
Straßenbahn, Linie 88 vom S-Bhf
Berlin-Friedrichshagen, Abfahrt: 10.33 Uhr,
Haltestelle Dorfaue (30-Minuten-Takt). - Besondere
Hinweise: Geplant ist ein kleiner Imbiss im
Heimathaus (Anmeldung erforderlich). Rückkehr
nach Berlin bei entsprechendem Wetter auch als
Wanderung nach Friedrichshagen. Anmeldung erbeten:
Ingrid Klaß, Telefon/Fax (030) 65 32 29 53 oder
E-Mail: IngridKlasz@web.de
Das Heimathaus ist das älteste erhaltene
Bauernhaus im Ortsteil Kleinschönebeck; es
stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das so
genannte Doppelstubenhaus ist jetzt Heimatmuseum und
wurde durch den Verein Schöneicher Heimatfreunde
in den Jahren 1981 bis 1984 restauriert. Es
beinhaltet heute eine Ausstellung über das Leben
und Wohnen einer Vollbauernfamilie in den
östlichen Teilen der Mark Brandenburg um 1750.
Ferner werden die ehemalige Schlosskirche und der
historische Raufutterspeicher besichtigt.
Sonnabend, 28. März 2009
Die Weiße Stadt. Rundgang durch eine Siedlung
der "Berliner Moderne"
Führung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 11.00 Uhr, vor dem Eingang zum
Paracelsus-Bad, Roedernallee 200-204 (U-Bhf
Paracelsus-Bad). Einkehr ist vorgesehen. - Anfragen
und Auskünfte: E-Mail ger.wei@web.de oder Tel.
(030) 413 82 19.
Donnerstag, 16. April 2009
Bauten für die Ewigkeit? Brandenburgische
Dorfkirchen zwischen gestern und morgen
Vortrag mit Medieneinsatz: Bernd Janowski
(Oberuckersee), Geschäftsführer des
Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg
e.V.
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Das Land Brandenburg verfügt über mehr
als 1200 historische Dorfkirchen aus allen
architektonischen Stilepochen. Sie wurden dem
Geschmack der Zeit und den Anforderungen der Liturgie
angepasst, umgebaut und nach Kriegszerstörungen
wieder errichtet. Kirchen waren über
Jahrhunderte die optischen und geistigen Mittelpunkte
ihrer Orte. Heute sind viele von ihnen im Bestand
bedroht - weil das Geld für die Erhaltung fehlt
oder weil niemand mehr da ist, der den
sonntäglichen Gottesdienst besucht. Sind unsere
Dorfkirchen Zeichen der Kontinuität oder Museen
einer längst vergangenen Zeit?
Sonnabend, 18. April 2009
Die ehemalige Königliche Sternwarte
Berlin-Babelsberg - Besuch des Astrophysikalischen
Instituts Potsdam(-Babelsberg) (AIP)
Leitung: Herr Dipl.-Math. Kurt Arlt (AIP)
(Potsdam).
Treffen: 10.30 Uhr, AIP-Eingang, Potsdam, Allee nach
Glienicke (Haltestelle der Buslinie 694). Busabfahrt:
10.22 ab S-Bhf Griebnitzsee (Süd) nach Potsdam
Hbf, oder in Gegenrichtung 10.20 ab Potsdam Hbf nach
Drewitz/Stern-Center. Anfragen unter Tel. (03 31) 370
35 58 (Dr. Klaus Arlt, Potsdam).
1913 zogen die Astronomen der Berliner Sternwarte
am Enckeplatz aus ihrem Schinkel-Bau von 1832/35 in
den Neubau am Rande des Schlossparkes Babelsberg, der
von 1911 bis 1913 errichtet wurde, um. Die
Führung zeigt Bauten und Geräte der
Berlin-Potsdamer Astronomiegeschichte mit
interessanten Einblicken in Gegenwart und
Zukunft.
Donnerstag, 30. April bis Sonntag, 3. Mai 2009
Borsig, Lasker, Neumann. Busexkursion in die
nördliche Neumark und angrenzende Gebiete (heute
Woiwodschaft Zachodniopomorskie/Westpommern) mit drei
Übernachtungen
Treffen: Donnerstag, 30. April 2009, 18.00 Uhr,
Alexanderplatz. Kosten ca. € 180,-. Begrenzte
Teilnehmerzahl. Verbindliche, nur schriftliche
Anmeldungen bis zum 31. März 2009 per E-Mail an
ger.wei@web.de oder unter Beifügung eines
frankierten Rückumschlages (€ 0,55) an
Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403
Berlin.
Anknüpfend an die Tagesexkursion im
vergangenen Jahr nach Soldin/Myslibórz und
Lippehne/Lipiany werden die beiden anderen
Städte des ehemaligen Kreises Soldin,
Berlinchen/Barlinek und Bernstein/Pelczyce, besucht.
Außerdem stehen Bad
Schönfließ/Trzcinsko Zdrój,
Pyritz/Pyrzyce, der dendrologische Park in
Prillwitz/Przelewice, Stargard/Stargard Szczecinski
u. a. auf dem Programm.
Donnerstag, 7. Mai 2009
Sport und Spiel in Berlin und Brandenburg - Von den
Schützengilden zur Leichtathletik-WM.
Gemeinsame Vortragsveranstaltung mit dem Verein
für die Geschichte Berlins
Vortrag: Dr. Manfred Uhlitz, Vorsitzender des
Vereins für die Geschichte Berlins.
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Anlässlich des Gründungsjubiläums
der Landesgeschichtlichen Vereinigung hat der
Vorstand für den Festmonat eine gemeinsame
Veranstaltung mit dem Berliner Schwesterverein
beschlossen, die auf eine Anregung von dessen
Vorsitzendem zurückgeht und gleichsam das
Geburtstagsgeschenk des Vereins darstellt. Mit dem
gemeinsamen Vortrag soll nicht nur den historischen
Beziehungen und Gemeinsamkeiten Berlins und
Brandenburgs allgemein nachgegangen werden, sondern
auch der seit nunmehr über 100 Jahren gepflegten
freundschaftlichen Partnerschaft beider Vereine
Ausdruck verliehen werden.
Sonntag, 10. Mai 2009 Siedlungsgiebel,
Holzhäuser und Wohnstätten der
Berühmtheiten. Spaziergang/Wanderung von
Babelsberg zur Kolonie Bergstücken
Führung: Prof. Dr. Felix Escher im Gedenken an
Dr. Jan Feustel.
Treffen: 14.00 Uhr Bhf Griebnitzsee (S 7). - Dauer:
ca. 3 1/2 Std.
Relativ unbekannt ist der südlichste Teil
von Babelsberg, hin zum Bahnhof Medienstadt - obwohl
auch hier nicht nur interessante Bauten (wie
Holzhäuser der zwanziger Jahre) stehen, sondern
auch dereinst Berühmtheiten lebten wie der
Schriftsteller Bruno H. Bürgel. Jenseits jenes
Bahnhofs erstreckt sich mit der Kolonie
Bergstücken (nicht zu verwechseln mit
Steinstücken!) totale touristische Terra
incognita. Eine spitzgieblige Siedlung der
dreißiger Jahre, das selbstgebaute Wohnhaus
eines Architekten und ein denkmalgeschützter
"Gutshof im Kleinen" setzen hier
beschauenswürdige Highlights. Abschließend
wird noch durch die Parforce-Heide zum alten
"Königsweg" nach Berlin und zum Bus
gewandert. Fußweg insgesamt etwa 7 km, davon
abschließende Waldwanderung 3,5 km. Ausstieg
unterwegs mit öffentlichen Buslinien mehrfach
möglich.
Das Festprogramm ist online und hier zu finden.
Donnerstag, 14. Mai 2009
Führung durch Bibliothek und Archiv der
Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark
Brandenburg e.V.
Führung: Dr. Peter Bahl (Berlin), Vorsitzender,
Archivar und stellv. Bibliothekar.
Beginn: 10.30 Uhr Lesesaal der Landesgeschichtlichen
Vereinigung für die Mark Brandenburg in Haus 4
der Berliner Stadtbibliothek (Neuer Marstall). Zugang
über Hofeingang Schlossplatz 6-7, Berlin-Mitte.
- Dauer: ca. 2 Stunden. Begrenzte Teilnehmerzahl,
Anmeldung erforderlich. Tel. (030) 753 99 98 oder per
E-Mail: archiv@geschichte-brandenburg.de
Freitag, 15. Mai 2009
Festveranstaltungen zum 125jährigen Bestehen
der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die
Mark Brandenburg e.V. - 1. Teil:
Festsitzung
Programm:
15.00 Uhr Begrüßung und weitere
Grußworte.
15.45 Uhr Vortrag (mit Medieneinsatz) Dr. Peter Bahl
(Berlin): Von Theodor Fontanes
"Wanderungen" bis zum modernen
Dienstleistungsnetzwerk der landeshistorischen
Forschung - ein bebilderter Rückblick auf 125
Jahre Vereinsgeschichte.
16.45 Uhr Ehrungen: Verleihung der Fontane-Plakette
an Herrn Gerhard Weiduschat, Berlin (Laudatio: Prof.
Dr. Felix Escher, Berlin) und der Ehrenmitgliedschaft
an Herrn Prof. Dr. Winfried Schich, Berlin (Laudatio:
Dr. Lieselott Enders, Potsdam).
17.45 Uhr Festvortrag Prof. Dr. Winfried Schich
(Berlin): Die Entstehung der Stadt im
nordostdeutschen Raum - slawische Burgstadt und
hochmittelalterliche kommunale Marktstadt.
18.30 Uhr Empfang.
Musikalischer Rahmen: Antonius-Quintett Potsdam.
Ort: Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin
- Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer Str. 33,
Berlin-Tiergarten.
Gesonderte Einladung folgt per Post. Anmeldungen ab
sofort bis 15. April 2009 beim Vorsitzenden, Tel.
(030) 753 99 98, E-Mail: PeterBahl@gmx.de
Sonnabend, 16. Mai 2009
Festveranstaltungen zum 125jährigen Bestehen
der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die
Mark Brandenburg e.V. - 2. Teil
35. Tag der Landesgeschichte: Fern von Kaiser
und Reich? ‚Periphere' mittel- und
norddeutsche Reichsterritorien in spätem
Mittelalter und früher Neuzeit.
Gemeinsame Tagung des Gesamtvereins der deutschen
Geschichts- und Altertumsvereine mit der
Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark
Brandenburg e.V. aus Anlass ihres 125jährigen
Bestehens
Beginn: 9.30 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr). Ende: gegen
18.00 Uhr. Ort: Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek
zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Potsdamer
Str. 33, Berlin-Tiergarten.
Gesonderte Einladung mit Programm folgt per Post.
Anmeldungen ab sofort bis 15. April 2009 beim
Vorsitzenden, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail:
PeterBahl@gmx.de
Sonntag, 17. Mai 2009
Festveranstaltungen zum 125jährigen Bestehen
der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die
Mark Brandenburg e.V., 3. Teil
11.30 Führung durch die Sonderausstellung
"MY BERLINCZYCY! / WIR BERLINER! Geschichte
einer deutsch-polnischen Nachbarschaft" im
Ephraim Palais
Die Ausstellung wird kuratiert vom Zentrum
für Historische Forschung Berlin der Polnischen
Akademie der Wissenschaften und entstand in
Kooperation mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Im
Mittelpunkt stehen die vielfältigen Beziehungen
von Polen zu Berlin und der Einfluss
polnischsprachiger Einwanderer auf das
gesellschaftliche und kulturelle Leben der
Spreemetropole in den letzten 300 Jahren. Vorgestellt
werden Persönlichkeiten, Orte und
Gedächtnislandschaften in der Topographie der
Stadt, deren polnischer Kontext zum Teil noch
unbekannt ist.
Anschließend individuelles Mittagessen im
Nikolaiviertel und Umgebung
14.00 Uhr. Führung durch die neue
Dauerausstellung des Stadtmuseums Berlin im
Märkischen Museum. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldungen ab sofort bis 15. April 2009 beim
Vorsitzenden, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail:
PeterBahl@gmx.de
Sonnabend, 23. Mai 2009
Stadtgeschichtlicher Rundgang durch
Strausberg
Führung: Dr. Rolf Barthel (Strausberg).
Treffen: 10.00 Uhr S-Bhf Strausberg-Stadt (nicht
Strausberg!).
Donnerstag, 18. Juni 2009
Tuchintarsien von 1500 bis heute
Führung durch die Ausstellung des Museums
Europäischer Kulturen – Staatliche Museen
zu Berlin Preußischer Kulturbesitz
Leitung: Prof. Dr. Konrad Vanja (Berlin).
Treffen: 16.30 Uhr Foyer der Museen Dahlem, Lansstr.
8, 14195 Berlin-Dahlem. Eintritt frei!
Im Rahmen seines zehnjährigen Jubiläums
2009 zeigt das Museum Europäischer Kulturen in
Dahlem eine Sonderausstellung mit
außergewöhnlichen textilen Bildern, die
eigens für diese Präsentation aus ganz
Europa und Übersee zusammengetragen wurden.
Dabei handelt es sich um textile Behänge sowie
Decken, die in einem faszinierenden farbigen
Bildkosmos Szenen europäischer Geschichte,
biblischer Frömmigkeit und zeitgenössischer
Weltauffassung – auch aus Berlin und
Brandenburg – verarbeiten.
Sonntag, 21. Juni 2009
Eine exotische Insel in der Mark Brandenburg
Besuch des Landschaftsgartens Pfaueninsel
Leitung: Bernd Kopplin (Berlin).
Führung: Prof. Dr. Michael Seiler (Berlin),
ehemaliger Gartendirektor der Stiftung
Preußische Schlösser und Gärten
Berlin-Brandenburg.
Treffen: 9.30 Uhr S-Bhf. Wannsee, dann mit Bus 218
ab 9.45 Uhr zur Pfaueninsel oder 10.00 Uhr an der
Fähre zur Pfaueninsel. Rückfragen wegen
genauer Abfahrtszeiten unter (030) 401 93 84 (Bernd
Kopplin).
Montag, 29. Juni 2009
Man kann mit Steinen und mit Worten bauen
...
Führung durch das Schloss Tegel.
Anschließend Rundgang durch den Park mit Besuch
der Familiengrabstätte der von Humboldt.
Führungsgebühr: € 10,00 pro
Person.
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 17.30 Uhr U-Bhf. Alt-Tegel (U 6), auf dem
Bahnsteig.
Begrenzte Teilnehmerzahl. Verbindliche Anmeldungen
bis zum 20. Juni 2009 per E-Mail an ger.wei@web.de,
Fax (030) 41 50 86 85 oder Postkarte an Gerhard
Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Sonnabend, 4. Juli 2009
Zum Barnimer Naturpark
Wanderung von Alt-Lübars über den Barnimer
Dörferweg nach
Mühlenbeck-Mönchmühle. Strecke ca. 12
km
Führung: Bernd Kopplin (Berlin).
Treffen: 9.00 Uhr S-Bhf. Waidmannslust (dann mit Bus
222 nach Alt-Lübars).
Sonnabend, 11. Juli 2009
Der Vorstand lädt ein – Premiere einer
neuen Veranstaltungsreihe!!!
1. Begrüßung neuer Mitglieder
2. Gesprächsrunde: Hobby Landesgeschichte!?
Beginn: 14.30 Uhr.
Ort: Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung
für die Mark Brandenburg e.V. im Haus 4 der
Berliner Stadtbibliothek (Neuer Marstall). Zugang
über Hofeingang Schlossplatz 6–7,
Berlin-Mitte.
Wohin die Beschäftigung mit der
Landesgeschichte auch für „nur“
historisch interessierte Laien führen kann, will
bei dieser ersten Veranstaltung die
Schriftführerin Frau Ingrid Klaß
aufzeigen. In einem Vortrag (mit Medien) wird sie den
Zuhörern ihre „märkischen
Forschungen“ vorstellen und sich über
Parallelen mit der Romanfigur des Landlehrer
Pötsch aus Günter de Bruyns
„Märkische Forschungen“
äußern.
Kaffee und Kuchen wird angeboten, um Anmeldung wird
gebeten: Tel. (0 30) 753 99 98,
archiv@geschichte-brandeburg.de
Sonnabend, 25. Juli 2009
Am Wege in die Mark Brandenburg I:
Hildesheim
Tagesausflug in die kleinste Großstadt
Niedersachsens
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 7.20 Uhr Hauptbahnhof. Kosten: ca. €
15,- für Eintritte und Führungen
zuzüglich der Fahrtkosten in noch unbekannter
Höhe. Begrenzte Teilnehmerzahl. Um eine
möglichst preisgünstige DB-Gruppenkarte
für die Hin- und Rückfahrt erwerben zu
können, sind verbindliche Anmeldungen nur bis
zum 31. Mai 2009 möglich, entweder per E-Mail an
ger.wei@web.de,
oder mit frankiertem Rückumschlag (0,55 €)
an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403
Berlin.
Die Schnelligkeit des ICE ermöglicht diesen
Tagesausflug. Die Domstadt Hildesheim lag am alten
Handelsweg von Brügge nach Novgorod und hatte
somit eine direkte Verbindung über Braunschweig
und Magdeburg nach Berlin und weiter nach Frankfurt
(Oder) und Posen. Bei einer Umfrage des Norddeutschen
Rundfunks nach den 100 schönsten Bauwerken
Norddeutschland kamen mit weitem Abstand das
Knochenhauer-Amtshaus und der Dom St. Maria auf die
ersten beiden Plätze. Diese Bauten und anderes
(St. Michael, St. Godehard, Altstadtviertel,
Marktplatz) werden während der Exkursion
ausführlich besichtigt. Ein gemeinsames
Mittagessen ist nicht vorgesehen. Das geplante
Besichtigungsprogramm umfasst ca. sechs Stunden in
drei Etappen. Pausen von jeweils ca. einer Stunde
sind eingeplant.
Sonnabend, 8. August 2009
Wanderung auf Potsdamer Uferwegen zur Insel
Tornow-Hermannswerder
Führung: Dr. Klaus Arlt (Potsdam).
Treffen: 10.15 Uhr Bahnhof Potsdam-Charlottenhof (RE
1 ab Berlin Hbf. ab 9.41 Uhr). Wanderstrecke ca. 8
km, Einkehr ist unterwegs möglich.
Anfragen unter (03 31) 270 35 58 (Dr. Arlt).
Nach der Fähr-Überfahrt vom Kiewitt
besuchen wir die Anlagen der Hoffbauer-Stiftung
Hermannswerder, einem bedeutenden, aus privater
Initiative entstandenen Sozialprojekt aus der Zeit
vor dem Ersten Weltkrieg, für das Clara
Hoffbauer, die Witwe des Teppichfabrikanten Hermann
Hoffbauer ihr Vermögen stiftete. Über den
Judengraben wird auf einem Uferweg die Leipziger
Straße mit der Baustelle der
„Speicherstadt“ der Potsdamer
Hauptbahnhof erreicht.
Sonnabend, den 8. August 2009
Besichtigung von Stadt und Burg Eisenhardt
Belzig
Führung: Thomas Schmöhl
(Museum Belzig) und Dr. Matthias Helle
(Fredersdorf)
Leitung: Ingrid Klaß (Berlin)
Treffen: 10.00 Uhr Belzig, Bahnhofsvorplatz.
Erreichbar mit RE 7 (Richtung Dessau/Belzig) u. a. ab
Berlin-Ostbahnhof 8.43 Uhr, Hauptbahnhof 8.54, Zoo
9.00 Uhr, Wannsee 9.05 Uhr, Potsdam-Babelsberg 9.21
Uhr, an Belzig 10.01 Uhr.
Anfragen: Ingrid Klaß, Telefon/Fax (030) 65 32
29 53 oder E-Mail: IngridKlasz@web.de.
Die Stadt Belzig wird als der Hauptort des Hohen
Fläming angesehen. Die historisch
sächsische Stadt gelangte erst 1815 zur
preußischen Provinz Brandenburg. Die
Wohnhausbebauung aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist
noch weitgehend erhalten. Die Burg Eisenhardt hat
ihre heutige Gestalt seit dem frühen 15.
Jahrhundert. Mit ihren eindrucksvollen Gebäuden
und Freianlagen entwickelte sie sich seit 1990 mit
gewerblicher Nutzung und als öffentlicher
Veranstaltungsort zu dem Fremdenverkehrsschwerpunkt
der Stadt.
Sonnabend, 22. August 2009
Der Werderaner Wachtelberg
Besuch des Weinbaus Dr. Manfred Lindicke in Werder
mit Weinprobe. Große Weinprobe mit acht Weinen
10,50 € pro Person. Der Preis beinhaltet einen
Weinbergsrundgang, die Weine, Brot und Käse
sowie alkoholfreie Getränke während der
Probe.
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: 8.15 Uhr Bahnhof Friedrichstr., vor dem
DB-Reisezentrum. Andere Zusteigemöglichkeiten in
den RE 1 nach Brandenburg: Ostbhf. 8.29,
Alexanderplatz 8.33, Hauptbhf. 8.41, Zoo 8.47,
Wannsee 9.00. Werder liegt im Tarifbereich C.
Anmeldungen und Auskünfte: Tel. (030) 413 82 19,
Fax (030) 41 50 86 85 oder – bevorzugt –
E-Mail ger.wei@web.de.
Freitag, 4. September bis Sonntag, 6. September
2009
Wanderfahrt nach Frankfurt a.O., Reppen,
Schermeisel, Buchmühle, Lagow, Schwiebus,
Kloster Paradies, Liebenau und Wutschdorf
Eine „historische“ Exkursion auf den
Spuren des Touristenklubs
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Treffen: Freitag, 4. September 2009, 17.00 Uhr,
Bahnhof Friedrichstraße, vor dem
DB-Reisezentrum. Andere Zusteigemöglichkeiten
(RE 38087): Potsdam Hbf. 16.52, Wannsee 16.58, Zoo
17.12, Hauptbhf. 17.18, Alexanderplatz 17.25, Ostbhf.
17.29, Erkner 17.51 Uhr.
Kosten: etwa € 140,-, abhängig von der
begrenzten Teilnehmerzahl. Verbindliche, nur
schriftliche Anmeldungen bis zum 15. August 2009 per
E-Mail an ger.wei@web.de oder unter Beifügung
eines frankierten Rückumschlages (€ 0,55)
an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403
Berlin.
Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der
Landesgeschichtlichen Vereinigung soll versucht
werden, dem Verlauf einer Exkursion aus den
Anfängen des Vereins zu folgen. Am 18. und 19.
Mai 1902 (Pfingsten) begaben sich unter der Leitung
von Richard Peck (1859–1916) zehn Mitglieder
von Reppen, heute Rzepin, aus größtenteils
zu Fuß auf den oben genannten Weg. Während
der Exkursion des Jahres 2009 wird nur kurz
gewandert. Von Reppen aus erfolgt der Transport per
Reisebus. Übernachtet wird in
Schwiebus/Swiebodzin. Rundgänge und
Besichtigungen gibt es in Reppen, Lagow/Lagów,
Schwiebus und im Kloster Paradies/Paradyz.
„Die berührten Gegenden“,
heißt in der Ankündigung des Jahres 1902,
„sind landschaftlich zum größten
Theil hervorragend schön und bieten reiche
Abwechselung, wie auch die Städte und anderen
Orte durch ihre Lage und mannigfaltigen Bauwerke in
hohem Grade besuchenswerth sind.“
Donnerstag, 17. September 2009
Zwischen Zisterziensern und Bettelorden –
Klöster der Niederlausitz
Vortrag mit
Medieneinsatz: Dirk Schumann M.A. (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte
Die Niederlausitz, einst bedeutende
Kulturlandschaft zwischen Schlesien, der Mark
Brandenburg und Sachsen, wird wegen ihrer heutigen
Randlage nur wenig wahrgenommen, und das völlig
zu Unrecht. Denn es existieren hier noch bedeutende
architektonische Zeugnisse einer ehemaligen
Klosterlandschaft wie in Neuzelle und in Luckau. Ist
den meisten das barocke Architekturensemble des
Klosters Neuzelle nicht unbekannt, so wissen die
wenigsten, dass dort noch die Reste einer
qualitätsvollen mittelalterlichen
Backsteinarchitektur erhalten blieben. Das Luckauer
Dominikanerkloster wurde dagegen im 18. Jahrhundert
als Gefängnis eingerichtet und konnte erst jetzt
wieder der Öffentlichkeit als Museum
zugänglich gemacht werden. Der Vortrag findet am
Vorabend einer Tagung statt, die sich erstmals
länderübergreifend mit den Klöstern
der Lausitz beschäftigt und am 18. und 19.
Oktober 2009 in der Luckauer Klosterkirche
stattfindet.
Sonnabend, 19. September 2009
Von Klosterfelde über den Bogensee nach
Lanke
Führung: Dr. Klaus Arlt (Potsdam).
Treffen: 10.00 Uhr Bahnhof Klosterfelde (S 2 ab
Friedrichstraße 9.00 Uhr, in Berlin-Karow
umsteigen in Niederbarnimer Eisenbahn, ab 9.29 Uhr).
Wanderstrecke ca. 12 km. Rückfahrt mit dem Bus
nach Bernau. Einkehr erst nach der Wanderung
möglich.
Anfragen unter (03 31) 270 35 58 (Dr. Arlt).
Die Prendener Bauernheide und der ehemals
Gräflich Redernsche Forst sind ein Waldgebiet,
in dem (und unter dem) sich manche historischen Orte
aus zwei Diktaturen verbergen.
Sonnabend, 3. Oktober 2009
Brandenburg an der Havel (Teil 2).
Archäologisches Landesmuseum im
Paulikloster und Dominsel
Führung: Dr. Marcus Cante
(Berlin/Zossen-Wünsdorf).
Treffen: 10.00 Uhr am Museumseingang. Anfahrt mit
öffentlichen Verkehrsmitteln: Brandenburg Hbf.
ist zweimal stündlich mit dem Regionalexpress zu
erreichen. RE 1 ab Berlin Ostbhf. 8.29, Hbf. 8.41
bzw. Zoo 8.47 (hält auch Alexanderplatz,
Friedrichstraße und Wannsee); Ankunft
Brandenburg Hbf. 9.37.
Für die Mittagspause stehen verschiedene
Gaststätten zur Verfügung. Anmeldung nicht
erforderlich. Auskünfte: Dr. Marcus Cante, Tel.
(030) 323 11 68 oder marcuscante@yahoo.de
Nachdem wir uns am 31. Januar mit der
mittelalterlichen Klosteranlage der Dominikaner
vertraut gemacht haben, sollen beim zweiten
Brandenburg-Besuch die Sammlungen des neu
eingerichteten Archäologischen Landesmuseums im
Mittelpunkt stehen. Zu sehen sind Bodenfunde aus
allen Teilen des Landes Brandenburg. Der zeitliche
Rahmen reicht von altsteinzeitlichen Faustkeilen bis
zu Grabungen in nationalsozialistischen
Konzentrationslagern. Am Nachmittag werden auf einem
Spaziergang weitere Teile der historischen Neustadt
sowie die Dominsel vorgestellt.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Schlösser und Herrenhäuser
zwischen 1850 und 1914 in Brandenburg
Vortrag mit Medieneinsatz: Dr. Sibylle
Badstübner-Gröger (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner
Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
An ausgewählten Bauten soll gezeigt werden,
wie von Berliner Architekten, u.a. Friedrich August
Stüler und Eduard Knoblauch bis zu Carl Doflein,
Bodo Ebhardt und den Architektenbüros Gropius
& Schmieden, Lessing & Risse oder Kröger
& Abesser nicht nur für den Adel, sondern
auch für das Berliner Großbürgertum
Umbauten älterer Herrensitze durchgeführt
bzw. Neubauten errichtet worden sind. Einleitend soll
kurz die Arbeit des „Freundeskreises
Schlösser und Gärten der Mark“
vorgestellt werden.
Sonnabend, 17. Oktober 2009
Lebus – Stadtrundgang und Besichtigung
des Regionalmuseums im „Haus Lebuser
Land“
Leitung: Dr. Christian Gahlbeck (Berlin).
Treffen: 10.00 Uhr am Lebuser Busbahnhof in der
Frankfurter Str. Erreichbar mit RE 38059 (Linie RE
1), Potsdam Hbf. ab 7.22 Uhr, Wannsee 7.28, Zoo 7.42
Uhr, Hbf. 7.48, Friedrichstr. 7.51, Alexanderplatz
7.55, Berlin Ostbahnhof 7.59, Erkner 8.21, Frankfurt
(Oder) an 9.02 Uhr, von dort Weiterfahrt mit Bus 969
(Richtung Seelow) Frankfurt (Oder), Bhf. ab 9.25 Uhr,
Ankunft Lebus Busbhf. 9.48 Uhr.
geplante Rückfahrt: Lebus Busbhf. ab 16.58 Uhr
mit Bus 969 nach Frankfurt..
Fahrpläne lt. Jahresfahrplan DB/VBB 2009, bitte
ggf. Fahrplanänderungen beachten! Anmeldung
erbeten wegen Bustransfer Frankfurt (Oder) –
Lebus: Dr. Christian Gahlbeck, E-Mail: cgahlbeck@t-online.de
oder Telefon: (030) 413 88 59.
Lebus gehörte bis zum hohen Mittelalter zu
den bedeutendsten und begehrtesten Orten im Raum an
der unteren Oder. Vor genau 900 und 800 Jahren
kurzfristig von Kaiser Heinrich V. bzw. Markgraf
Konrad II. von Meißen erobert, wurde es um 1124
Zentralort des neu gegründeten Bistums Lebus,
das bis 1555 bestand. Die Topographie und Geschichte
der Stadt, die nach 1253 in den Schatten Frankfurts
an der Oder geriet, ist für märkische
Städte eher untypisch. Im „Haus Lebuser
Land“, dem nach 1801 erbauten alten Schulhaus,
in dem vor einigen Jahren in einem
Gemeinschaftsprojekt der Stadt und des Lebuser
Heimatvereins ein neues Regionalmuseum eingerichtet
wurde, befinden sich u. a. Dauerausstellungen zu den
bedeutenden Ausgrabungsarbeiten und
archäologischen Funden auf dem Burgberg und in
der Stadtkirche, zur Geschichte des Burg- (bzw.
Schloß-)berges, der Stadt, der Region und des
Bistums sowie des Schriftstellers Günter Eich
und des Malers Karl Honegger.
Sonntag, 1. November 2009
Ausstellung „Neue Photographische
Gesellschaft Steglitz“
Führung: Wolfgang Holtz (Berlin).
Treffen: 11.00 Uhr Gutshaus Steglitz
("Wrangelschlösschen"),
Schloßstraße 48, Berlin-Steglitz.
Verkehrsverbindungen: S1, U9 Rathaus Steglitz, Bus M
48, M 82, M 85, 170, 186, 188, 282, 283, 284, 380, X
8.
Die Neue Photographische Gesellschaft Steglitz
(NPG) war mit bis zu 1.200
Angestellten die größte Fotogesellschaft
der Welt, die u.a. mehr als 16.000 verschiedene
Ansichtskarten produzierte. Von 1897 bis 1921 befand
sie sich in der Steglitzer Siemensstraße 27
zwischen Birkbusch- und Luisenstraße/heute
Nicolaistraße. 1932 wurde dieses Gelände
für kurze Zeit Heimstatt des Bauhauses.