Zu allen Vorträgen sind Gäste herzlich willkommen. Die Teilnahme an Führungen, Fahrten und Wanderungen bleibt jedoch grundsätzlich den Mitgliedern vorbehalten.
Mittwoch, 26. Dezember 2007: 123. Weihnachtswanderung.
Vom S-Bahnhof Pichelsdorf durch den Grunewald zum
S-Bahnhof Nikolassee
Führung: Wolfgang Holtz, Berlin
Treffpunkt: 10.00 Uhr vor dem S-Bahnhof Pichelsdorf.
Wanderung entlang der Havel, zum Teil auf dem
Havelhöhenweg, über den Karlsberg mit
Grunewaldturm bis zum S-Bahnhof Nikolassee. Länge
der Strecke etwa 10 km.
Auskünfte bei Wolfgang Holtz, Tel. (030) 812 23 38.
Donnerstag, 10. Januar 2008: Der Aufbau der
Wissenschaftslandschaft im neuen Land
Brandenburg
Vortrag: Dr. h.c. Hinrich Enderlein, Kleinmachnow
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek,
Breite Str. 36, Berlin-Mitte
Sonnabend, 12. Januar 2008: Auswandererwelt
BallinStadt, Museum der Arbeit und anderes.
Tagesfahrt nach Hamburg.
Treffen: 7.00 Uhr, Berlin-Hauptbahnhof.
Kosten ca. 60,00 Euro.
Maximal 30 Teilnehmer/innen. Verbindliche, nur
schriftliche Anmeldungen bis zum 1. Dezember 2007 per
E-Mail an ger.wei@web.de oder unter Beifügung eines
frankierten Rückumschlages (0,55 Euro) an Gerhard
Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin
Sonntag, 3. Februar 2008: Das Heimatmuseum
Falkensee
Treffen: 15.00 Uhr vor dem Museum, Falkenhagener
Straße 77, 14612 Falkensee.
Verkehrverbindungen: zum Beispiel mit RE 4, RE 6 oder
RB 14 bis Falkensee, Bahnhof, Fußweg 15 Minuten
Anmeldungen und Auskünfte: Gerhard Weiduschat, Tel.
(030) 413 82 19 oder 0177 - 200 29 02
Donnerstag, 7. Februar 2008: Ordentliche
Hauptversammlung (siehe
gesonderte Einladung )
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek,
Breite Straße 36, Berlin-Mitte.
Sonnabend, 16. Februar 2008, 14 Uhr: Das Haus der
Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam -
seine Dauerausstellung und seine Baugeschichte
Treffpunkt: Foyer des Hauses der
Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG).
Leitende Mitarbeiter des Hauses, einem wichtigen
Kommunikationszentrum zur brandenburgischen
Landesgeschichte, führen durch die Ausstellung "Land
und Leute" und berichten über ihre künftigen
Projekte.
Das HBPG ist im 1787/89 erbauten Kutschstall am Neuen
Markt eingerichtet. Auf dem Hof findet man eine
Ausstellung von Skulpturen und Baufragmenten des
ehemaligen Potsdamer Stadtschlosses. Hier befindet sich
auch eine Gaststätte, in der man vor oder nach der
Führung Rast machen kann.
Vom Hauptbahnhof Potsdam erreicht man das HBPG in
knapp zehn Minuten zu Fuß oder mit jeder
Straßenbahnlinie in Richtung Innenstadt bis zur
Haltestelle Alter Markt. Von hier geht man hinter dem
Filmmuseum (Marstall) durch die Schloßstraße, dann am
Steuben- Denkmal nach rechts zum Neuen Markt. Die
kostenpflichtige Tiefgarage erreicht man über die
Werner-Seelenbinder-Straße.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Auskünfte unter
(0331) 270 35 58 (Dr. K. Arlt)
Sonnabend, 1. März 2008: Exkursion "Museum
surprise": Bernhard Heiliger und Berlin.
Die Veranstaltung am 1.3.2008 fällt aus
Führung durch Sabine Heiliger in der
Bernhard-Heiliger-Stiftung
Treffpunkt: 15 Uhr, Käuzchensteig 8, 14195 Berlin,
Telefon: (030) 831 20 12.
Leitung: Benjamin Lassiwe M.A., Telefon: 0178 - 847 44
37, und Prof. Dr. Konrad Vanja, Telefon: (030 ) 839 01
- 287
Anschließend Gang zur St. Annen-Kirche in Dahlem.
Anmeldung erbeten.
Donnerstag, 6. März 2008: Fontane lesen, lieben,
sammeln - Erlebnisse und Ergebnisse eines Lebens mit
Fontane
Vortrag: Prof. Dr. Christian Andree, Kiel/Frankfurt
(Oder)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek,
Breite Straße 36, Berlin-Mitte
"John Maynard" schrieb Professor Andree als
Achtjähriger in sein (Dorf-)Schulheft im Osten
Deutschlands "von Theodor von Tane". Damals ahnte er
nicht, daß seine Begegnung mit der "Schwalbe", dem
Erie-See und mit dem tapferen Steuermann, der sein
Leben hingab, um Leben zu retten, Beginn einer
lebenslangen Passion sein sollte. Den seltsamen
Dichternamen hatte er zum ersten Mal gehört und es
sollte noch Jahre dauern, bis er als Gymnasiast mit
Fontane wieder in geistig-seelische Verbindung trat.
Fontane, der damals eher als unbedeutender
Unterhaltungsschriftsteller des 19. Jahrhunderts galt
und heute hochangesehen ist, hat ihn ein Leben lang
begleitet. Er habe das Glück gehabt, die wohl größte
private Handschriftensammlung von ihm in über vierzig
Jahren zusammentragen zu können (mehr als 6 000 Seiten
mit Fontane-Autographen). Darunter befinden sich bis
heute als ganzes noch unveröffentlichte Werkteile und
Briefe wie Urmanuskripte von Romanen, sehr viele
ungedruckte Briefe und die so ebenfalls unbekannten
Reiseberichte über Schleswig-Holstein und Dänemark:
"Mein skandinavisches Buch", das er kürzlich
herausgegeben hat (mit farbigen Abbildungen). Von
seiner Sammlung, die sich heute in Potsdam befindet und
die Bestände des Fontane-Archivs um ein gutes Drittel
vermehrt hat, sind ein Katalogband mit zahlreichen
Erstdrucken unbekannter Fontanetexte sowie ein mit
farbigen Fontane-Manuskriptfaksimiles versehenes Heft
der "Kulturstiftung der Länder" erschienen. Der Vortrag
bringt Lesungen unbekannter Fontanetexte, zunächst aber
die spannende Geschichte der Entstehung dieser Sammlung
in den Zeitläuften nach 1945.
Sonntag, 9. März 2008: Der Gesundbrunnen - vom
Kurort zum Industriestandort
Stadtführung: Bernd Kopplin
Treffpunkt: 10 Uhr am U-Bahnhof Osloer Straße (Ausgang
Finanzamt Wedding) Rückfragen unter Telefon (030) 401
93 84
Sonntag, 30. März 2008: "Spitzgieblige Idylle für
Elitekrieger" - Die ehemalige SS-Kameradschaftssiedlung
(Waldsiedlung) Krumme Lanke in
Berlin-Zehlendorf
Führung: Dr. Jan Feustel, Blankenfelde
Treffpunkt: 14.00 Uhr (Sommerzeit!) U-Bahnhof
Krumme Lanke (U 3)
"Die Häuser entsprechen dem Bild des deutschen
Heimatgefühls. Klein, gemütlich, beschaulich, mit
Grünanlagen. Es konnte irgendwo in Mitte- oder
Süddeutschland in kleinem Bergdörfchen sein." So
charakterisiert ein zeitgenössischer Besucher die
Waldsiedlung Zehlendorf, als SS-Kameradschaftssiedlung
bis 1939 von der Gagfah errichtet. Dazu nutzten die
Architekten Gerlach und Engelberger
spitzgieblig-"altdeutsche" Typenbauten der früheren
Wohnsiedlungen jener "Gemeinnützigen
Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten". Kein
militärisch-strenger Eindruck sollte aufkommen - mit
Gärten, kleinen Plätzen und winkligen Wegen wurde eine
heimelige Idylle zur häuslichen Erholung und
"Bodenverwurzelung" der gnadenlosen Elitekrieger
geschaffen. Diese zeitgeschichtlich wie architektonisch
bemerkenswerte "Gartenstadt" steht heute jedenfalls
unter Denkmalschutz. Anschließend soll ein Spaziergang
an den Ufern der Krummen Lanke und des Schlachtensses
etwa 4,5 Kilometer bis zum S-Bahnhof Nikolassee führen.
Sonntag, 6. April 2008: Spaziergang entlang dem
Heidekampgraben von Marienthal (Berlin-Baumschulenweg)
bis zur Mündung in die Spree bei Zenner in
Alt-Treptow
Führung: Horst Reinhardt, Berlin
Treffpunkt: 10.00 Uhr Endhaltestelle Bus M 41
Sonnenallee/Baumschulenstraße (auch erreichbar mit Bus
170 und 265). Dauer: ca. 2 1/2 Stunden
Donnerstag, 10. April 2008: Burg und Herrschaft bei
den slawischen Stämmen im brandenburgischen
Raum
Vortrag: Dr. habil. Felix Biermann, Greifswald
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek,
Breite Straße 36, Berlin-Mitte
Sonnabend, 26. April 2008: Wanderung zu Berliner
Landhauskolonien an der Wetzlarer Bahn
Leitung: Dr. Klaus Arlt (Potsdam)
Treffen: 9.30 Uhr Bahnhof Potsdam-Rehbrücke (RE 7 nach
Dessau 9.00 Uhr ab Berlin Hauptbahnhof oder von Hbf
Potsdam mit Straßenbahn 93, bitte Fahrplanwechsel
beachten), Wanderstrecke etwa 10 km. Die 1879 eröffnete
Berlin - Wetzlarer Bahn gab die Impulse für die
Gründung der Landhauskolonien Bergholz-Rehbrücke (1902)
und Wilhelmshorst (1907), in denen sich Berliner,
vornehmlich Charlottenburger, ansiedelten. Wege durch
Wald, Siedlungen und Friedhöfe erzählen von alter und
neuerer Geschichte. Da nicht nur auf gepflegten Straßen
gewandert wird, werden Wanderschuhe empfohlen.
Auskünfte unter (0331) 2703558 (Dr. Arlt)
Sonnabend, 3. Mai 2008: Neumärkische Städte:
Soldin/MyoelibÛrz, Lippehne/Lipiany und anderes
Tagesfahrt in die ehemalige Neumark
Leitung: Gerhard Weiduschat
Treffen: 7.15 Uhr Bahnhof Lichtenberg. Kosten etwa
50,00 Euro inkl. Mittagessen. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Verbindliche, nur schriftliche Anmeldungen bis zum 31.
März 2008 per EMail an ger.wei@web.de oder unter
Beifügung eines frankierten Rückumschlages (0,55 Euro)
an Gerhard Weiduschat, Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Donnerstag, 15. Mai 2008: Theodor Fontane und die
Entdeckung der märkischen Landschaft
Vortrag: Prof. Dr. Hubertus Fischer,
Berlin/Hannover
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek,
Breite Straße 36, Berlin-Mitte
Sonnabend, 17. Mai 2008: "Barocker Prachtaltar
inmitten bunten Heimatstils" - Die Dorfkirche in
Petershagen bei Berlin
Führung: Dr. Jan Feustel, Blankenfelde
Treffpunkt: 9.45 Uhr S-Bahnhof Fredersdorf (S 5)
(nicht Petershagen Nord!) Frisch restauriert
erstrahlt das Innere der 1910 erbauten Petershagener
Backsteindorfkirche in phantasievoller Ausmalung, in
der sich Heimatstil und Jugendstil vermengen. Wuchtig
und prunkvoll steht im Zentrum des Raumes ein großer
echt barocker Kanzelaltar von 1718 - hierher umgezogen
aus der abgetragenen Friedrichsfelder Kirche. Einer der
unbestreitbar malerischsten Sakralräume im Berliner
Umland! Anschließend führt ein Weg fünf Kilometer durch
Siedlungsstraßen mit großen Gärten und Landhäusern an
einem Seeufer entlang in den märkischen Kiefernwald zum
S-Bahnhof Petershagen Nord.
Donnerstag, 22. Mai, bis Sonntag, 25. Mai 2008:
Templer und Johanniter in der Mark Brandenburg.
Ritterordens-Kommenden an der Peripherie der
Einflusssphären ihrer Orden.
Tagung der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die
Mark Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl
für Mittelalterliche Geschichte der Universität
Potsdam
Leitung: Dr. Christian Gahlbeck (Berlin) und Dirk
Schumann M.A. (Berlin)
Ablauf: Donnerstag, 22. Mai: Abendvortrag in der
Universität Potsdam. - Freitag, 23. Mai, und Sonnabend,
24. Mai: ganztätig Vorträge im Haus der
Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam. -
Sonntag, 25. Mai: Busexkursion unter Leitung von
Gerhard Weiduschat nach Lietzen und in die Neumark
(Quartschen, Lagow und Sonnenburg). Siehe auch die
näheren Erläuterungen hier und den Programm-Flyer.
Sonnabend, 28. Juni und Sonntag, 29. Juni 2008:
"Leben und Vermögen im Dienste des kargen
Königs"
Franz Balthasar Schönberg von Brenkenhoff I:
Jugend und Aufstieg in Anhalt-Dessau. Eine Busexkursion
auf den Spuren des preußischen Beamten und Staatsmannes
nach Dessau und Umgebung
Leitung: Gerhard Weiduschat Kosten etwa 125,00 Euro
inkl. Übernachtung und Mittagessen. Begrenzte
Teilnehmerzahl. Verbindliche, nur schriftliche
Anmeldungen bis zum 15. Mai 2008 per E-Mail an
ger.wei@web.de oder unter Beifügung eines frankierten
Rückumschlages (0,55 Euro) an Gerhard Weiduschat,
Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Literaturhinweis: Benno von Knobelsdorff-Brenkenhoff,
Anhalt-Dessau 1737-1762. Seine vier Fürsten und
Brenkenhoff, Aus Deutschlands Mitte, Bd. 12, Bonn:
Dümmler, 1987. Signatur in der Bibliothek der
Landesgeschichtlichen Vereinigung: E 6239
Hinweis: Im Herbst, vermutlich vom 28.09 - 5.10.2008,
wird sich eine Exkursion nach Pommern und in die
Neumark anschließen.