Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg

Veranstaltungen

Führungen/Besichtigungen: Stadtführungen, Parkführungen, Ausstellungs- und Museumsbesuche, Kirchenführungen, teils gesondert, teils in Wanderungen einbezogen Wanderungen durch das Land Brandenburg und angrenzende Gebiete, meist verbunden mit Besichtigungen, Führungen u.s.w.

Studienfahrten in entlegenere Gebiete sowie in Nachbarländer und -regionen (meist eintägige Busfahrten).

Öffentliche Vorträge aus allen Themenbereichen der Historischen Landeskunde Brandenburgs; mit Ausnahme einer Sommerpause meist zweimal monatlich jeweils donnerstags 19.00 Uhr im "Berlin-Saal" der Berliner Stadtbibliothek in Berlin-Mitte, Breite Straße 36.

Kolloquien: Thematisch begrenzte Tagungen mit Vorträgen ausgewählter Fachleute (so z.B. zur Geschichte Potsdams anläßlich der Tausendjahrfeier 1993 im Landtag Brandenburg und 1995 zur Geschichte des Landes Brandenburg am selben Ort), in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte/Universität Potsdam 2008.

Mit Ausnahme der öffentlichen Vorträge ist die Teilnahme an allen anderen Veranstaltungen (Führungen, Fahrten, Wanderungen etc.) den Mitgliedern vorbehalten. Gäste sind jedoch stets willkommen.

Eine vollständige Übesicht über die seit 1885 veranstalteten Vorträge der Landesgeschichtlichen Vereinigung ist im Band "Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg in Vergangenheit und Gegenwart" erschienen und findet sich in anderem Layout auch hier als PDF-Datei. Ebenso finden sich in diesem Band ein Verzeichnis der Tagungen (hier als PDF) und der Studienfahrten (hier als PDF).



Veranstaltungen Januar bis Juni 2018



Sonnabend, 27. Januar 2018
Traute Galster ‒ eine Kindheit in Grunewald (1903–1918)

Einführung und Lesung: Dr. Christian Gahlbeck (Berlin)
Beginn: 15.00 Uhr im Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung, Breite Straße 30–36, 10178 Berlin-Mitte (Zugang über Hofeingang Schloßplatz).
„Wenn ich an meine Kinder- und Jugendjahre zurückdenke, so laufen die Bilder wie ein Film an meinen Augen vorüber. Meist sehr deutlich und lebendig, daß ich es zeichnen oder malen würde, wenn ich es könnte.“ ‒ Christian Gahlbeck liest aus den Erinnerungen seiner Großmutter Traute Galster (1903–1995), die in Grunewald als jüngste Tochter des Fabrikbesitzers und Konsuls von Venezuela in Berlin Adolf Nachod und seiner Frau Margarethe Elsbeth geb. Prümm geboren wurde. Sie verbrachte ihre Kindheit in einer Villa in der Wissmannstraße 10, deren Garten bis an den Koenigssee heranreichte, und erlebte dort die späte Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg.

 

 

Donnerstag, 8. Februar 2018
Wo liegt Ostbrandenburg und wer pflegt sein kulturell-historisches Erbe?

Vortrag: Dr. Reinhard Schmook (Bad Freienwalde)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die Bezeichnung “Ostbrandenburg” wird heute in den Medien und zuweilen auch in der Fachliteratur gerne für das Gebiet des östlichen Teils des Bundeslandes Brandenburg verwendet. Damit wird negiert, dass die einst preußische Provinz Brandenburg auch große Gebiete östlich von Oder und Neiße umfasste, die infolge des zweiten Weltkrieges seit 1945 zu Polen gehören. Historisch gesehen handelt es sich vor allem um die Neumark und Teile der Niederlausitz, für die es bis 1945 keinen gemeinsamen Oberbegriff gab. Der Vortrag stellt die ostbrandenburgischen Landschaften in ihrem historischen Zusammenhang vor. Außerdem geht es um die Frage, wer das kulturell-historische Erbe dieser Landschaften pflegen wird, wenn die dort einst Geborenen gestorben sind und wie man in Polen mit diesem Erbe umgeht.

 

 

Sonnabend, 17. Februar 2018
Neumärkische Wanderungen (3): Landsberger Stadtbruch und adelige Vorwerke

Wanderleiter: Eckart Böhringer
Streckenlänge: etwa 25 km, Geschwindigkeit etwa 5,0 km/h.
Treffpunkt: 7.30 Uhr Berlin-Lichtenberg (Abfahrbahnsteig Ri. Kostrzyn) oder im Zug.
Start: 09.32 Uhr Bhf. Gorzów-Wieprzyce. Ziel: 16.58 Uhr Bhf Nowiny Wielkie.
Hinfahrt: mit RB 26 Berlin-Lichtenberg ab 7.37 Uhr, Kostrzyn an 8.54 / ab 8.59, Gorzów-Wieprzyce an 9.32 Uhr. Rückfahrt: Bhf Nowiny Wielkie ab 16.58 Uhr, Kostrzyn an 17.21 / ab 18.02, Berlin-Lichtenberg an 19.28 Uhr. Änderungen infolge Fahrplanwechsel möglich – Rückfrage empfohlen. Teilnehmerbeitrag: € 1,-
Anmeldung: für Gruppenfahrschein (BBT) bis 14. 2. 2018 – bitte über eckart.boehringer@arcor.de (oder individueller Fahrschein z. B. Ticket 65+ – bei Anmeldung bitte angeben!). Personalausweis mitnehmen!
Wanderroute: Wieprzyce – Jeżyki – Klemente-Bett – Jasiniec – Chwalowice – Włostow – Krzyszczynka – Podjenin – Świerkocin – Nowiny Wielkie. Evtl. Imbiss am Wege. In Zusammenarbeit mit dem Wandersportverein Rotation Berlin e.V.

 

 

Mittwoch, 21. Februar 2018
Haus des Rundfunks in Berlin (rbb)

Führung: N.N.
Organisation: Bernd Kopplin (Berlin).
Beginn: 16.00 Uhr. Ort: Masurenallee 14, 14057 Berlin. ÖPNV: S-Bahn Messe Nord/ICC, U2 Theodor-Heuss-Platz (jeweils kurzer Fußweg), Bus X34, M49, X49, 104, 349. – Anmeldungen bis spätestens 8. Februar 2018: Tel. (030) 401 93 84 oder E-Mail: BuM.Kopplin@t-online.de. Begrenzte Teilnehmerzahl! Bitte beachten: die Führung erstreckt sich über mehrere Stockwerke und eine längere Wegstrecke.
Die Führung betrifft vorrangig den historisch bedeutenden Teil der Architektur und die Geschichte des Gebäudes, das nach einem Entwurf von Hans Poelzig in den Jahren 1929–1931 errichtet wurde und heute das älteste eigenständig betriebene Funkhaus der Welt ist. Nach 1933 war das Rundfunkhaus „Propagandainstrument“ und wurde nach Kriegsende, obwohl im britischen Sektor gelegen, von der sowjetischen Besatzungsmacht (Berliner Rundfunk) kontrolliert. Ab 1957 befand sich hier der Sitz des Sender(s) Freies Berlin (SFB), heute der des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb).

 

 

Sonnabend, 24. Februar 2018
Jahresmitgliederversammlung mit Wahlen

10.00 Uhr („Vorprogramm“:) Führungen durch das Märkische Museum, Dauer ca. 45 Min. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldungen zu den Führungen erforderlich bis 12. Februar 2018! Kontakt: Dr. Peter Bahl, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail: bahl_peter@yahoo.de.
11.00 Uhr Beginn der Mitgliederversammlung im selben Haus. Ort: Märkisches Museum der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin-Mitte.
Einladung und Tagesordnung

 

 

Freitag, 2. März – Montag, 5. März 2018
„Die Meistersinger“ in Poznań

Busreise zur Opernpremiere im Posener „Wielki Teatr“
Leitung: Gerhard Weiduschat (Berlin).
Programm: Fr.: 13.00 Uhr Abfahrt Am Weidendamm, Berlin-Mitte, Spreeseite, zwischen Friedrich- und Planckstr. Abends Konzert „Der andere Donizetti“: Missa da Requiem. Sa.: Gniezno/Gnesen: Stadtführung, u. a. Garnisonkirche (Schinkel); Stadtführung Posen, u. a. mit Residenzschloss (Schwechten). So.: Führung im Nationalmuseum (polnische und internationale Malerei); Modelle der Stadt Posen; Premiere „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Regie: Michael Sturm, Berlin). Mo.: Jagdschloss Antonin (Schinkel); Rawicz/Rawitsch: Kirche St. Andreas Bobola (C. G. Langhans); Weinprobe bei Głogów/Glogau.
Preis: € 488,- zzgl. EZ-Zuschlag. Leistungen: Busfahrt Berlin–Poznań–Berlin, 3 Übernachtungen im ***Hotel mit Frühstück. 3x Mittagessen, 2x Kaltes Büffet, 3x Kaffeepause, Weinprobe, alle Eintritte und Führungen. Verbindliche Anmeldungen bis einschließlich 31. Januar 2018 bei Gerhard Weiduschat, E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85 oder mit adressiertem Freiumschlag (€ 0,70) an G.W. Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Zum ersten Mal seit 1932 werden die „Meistersinger“ wieder in Polen aufgeführt. Der Premierenbesuch in der Posener Oper wird umrahmt von Stadtführungen und Besichtigungen im Bereich der ehemaligen Provinz Posen, heute größtenteils Woiwodschaft Wielkopolskie (Großpolen). Neben Werken musikalischer Hochkultur können so auch selten besuchte besondere architektonische Leistungen (wieder) in Augenschein genommen werden.
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V. und dem Reisebüro Kampio, Poznań.

 

 

Donnerstag, 8. März 2018
„Das Bedürfnis eines angelegten Weges“ – Chausseen und Spazierwege im Königreich Preußen und seinen Nachbarländern um 1800

Vortrag: Dipl.-Ing. Thomas Thränert, freier Landschaftsarchitekt (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die seit dem 18. Jahrhundert geschaffenen Chausseen erleichterten nicht nur den Handel, das Reisen oder die Bewegung der Armee. Sie waren zugleich territoriale Ordnungselemente, die das Selbstverständnis aufgeklärter Staaten widerspiegeln, aber auch die Wahrnehmung des Landes als ästhetische Landschaft prägten. Wenn um 1800 in vielen Gegenden Spazierwege durch entlegene Täler oder auf Anhöhen geführt wurden, so erscheinen diese auf den ersten Blick als Gegensatz zu den Chausseeprojekten. Ging es doch hier nicht um Beschleunigung und Alltagsgeschäfte, sondern um Freizeit und Geselligkeit. Doch wurde auch mit diesen Wegen eine spezifische Ordnung geschaffen, die die Sichtweise der Zeitgenossen auf Land und Landschaft entscheidend beeinflusste. Der Vortrag untersucht die Gestaltung von Chausseen und Spazierwegen anhand von Beispielen aus Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen und folgt den Wahrnehmungsweisen ihrer Nutzer.

 

 

Samstag, 24. März 2018
Die Ufa – Geschichte einer Marke

Führung durch die Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen
Führung: N.N.
Treffen: 11.45 Uhr, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin. ÖPNV: DB-, S- und U-Bhf Potsdamer Platz; Bus M41, M48, M85, 200. – Kosten: Eintritt € 3,- p.P. Die Führungsgebühr in Höhe von € 80,- wird unter den Anwesenden aufgeteilt, mindestens 10, maximal 20 Personen. – Verbindliche Anmeldungen bis zum 15. März 2018 bei Gerhard Weiduschat, E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85, SMS an 0177 200 29 02 oder Postkarte an G.W., Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
Zum hundertjährigen Jubiläum der Ufa präsentiert die Kinemathek deren wechselvolle Konzern- und Markengeschichte in sieben Kapiteln. Im Ersten Weltkrieg als Propagandainstrument gegründet, hat sich das Unternehmen heute zum „Content-Produzenten” für verschiedene audiovisuelle Plattformen entwickelt. Die Geschichte der Ufa erzählt daher auch die Geschichte der audiovisuellen Medien. Zu den Konstanten, die sich durch die Geschichte der Marke ziehen, gehören die Stars, vom Unternehmen oft als die „eigenen“ reklamiert. Populäre Unterhaltungsproduktionen zielen auf den internationalen Markt, der sich für die Refinanzierung prestigeträchtiger Produktionen als unabdingbar erweist. Großproduktionen, heute mit Blick auf den globalen Markt „High-End-Dramen“ genannt, sind nur auf Grundlage dieser Mischkalkulation möglich. Häufig geht es darin um Themen und Ereignisse aus der (deutschen) Geschichte – damals wie heute.

 

 

Sonnabend, 7. April 2018
Am Rande des alten Berlins: Stralau-Rummelsburg und Boxhagen

Ortsspaziergang (3 km), vom Ostkreuz, durch die Victoria-Stadt und entlang des nordöstlichen Ufers der Rummelsburger Bucht.
Führung: Dr. Felix Escher (Berlin).
Treffen: 10.30 Uhr S-Bhf Ostkreuz, Ausgang Sonntagstr./Neue Bahnhofstr. – Auskünfte und weitere Informationen: Ingrid Zache, Tel. 03303 40 86 96 oder ingridklasz@web.de.
Wer sich mit S- oder Regional-Bahn dem Bahnhof Ostkreuz nähert, kann sie nicht übersehen: mächtige dunkelrote Backsteinbauten, vom Augenschein her Industriebauten und unterschiedliche Einrichtungen des Gemeinbedarfs. Sie wurden nach der Jahrhundertwende von der bis 1920 selbständigen Landgemeinde Boxhagen-Rummelsburg erstellt. An den Ortsteil Victoria-Stadt wird mit der Benennung eines Einkaufszentrums erinnert. Der Rundgang soll die Siedlungs-, Industrie und Verkehrsgeschichte des kleinen, aber vielgestaltigen Gebietes behandeln, dessen heutige Gestalt, nicht zuletzt durch die „Umnutzung“ denkmalgeschützter Gebäude, großes Erstaunen auslöst. Keine andere Gegend im Bezirk Lichtenberg, so die Bezirkspresse, ist so beliebt wie die Rummelsburger Bucht, an deren „Südküste“ ein neuer Ortsteil entstanden ist.

 

 

Donnerstag, 12. April 2018
Die Mitte Berlins. Geschichte einer Doppelstadt

Vortrag: Dr. Felix Escher (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die Mitte Berlins und ihre Geschichte sind hochaktuell. Immer wieder wird darüber diskutiert, welche Rolle die Vergangenheit bei der Neugestaltung des Areales zwischen Schlossplatz und Molkenmarkt, zwischen Alexanderplatz und Fischerinsel, spielen soll. Dort war die mittelalterliche Stadt entstanden, die schon einige Bedeutung hatte, bevor Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg sein Schloss am Stadtrand von Cölln erbauen ließ. Der Raum von Alt-Berlin – bald im Zentrum der Hauptstadt Preußens und des Deutschen Reiches, der Weimarer Republik, des Dritten Reiches, der DDR und schließlich der Bundesrepublik gelegen – war durch seine wechselhafte Geschichte einem kontinuierlichen Wandel unterworfen. Es blieb kaum ein Stein auf dem anderen. – Anfang 2017 hat Felix Escher, Ehrenvorsitzender der Landesgeschichtlichen Vereinigung, sein Buch zur Mitte Berlins vorgelegt. In seinem Vortrag wird er auch zu ersten Reaktionen auf das Werk Stellung nehmen.

 

 

Mittwoch, 18. April – Freitag, 20. April 2018
Ritterorden und städtische Religiosität.
Stadtkirchen als Wirkungsstätten der Johanniter im Mittelalter zwischen Weser und Weichsel

Internationale und interdisziplinäre Tagung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam.
Verkehrsverbindung: Tram 91, 92, 93, 96, 98, 99; Bus 605, 606, 631, 638, 695 u.a., Haltestelle: Potsdam, Alter Markt/Landtag.
Leitung: Dr. Christian Gahlbeck (Berlin) und Dirk Schumann M.A. (Berlin).
Ablauf: Mittwoch, 18. April 2018, 18.00 Uhr: Abendvorträge. Donnerstag, 19. April, und Freitag, 20. April, ganztägig: Vorträge im HBPG, Beginn jeweils um 9.00 Uhr. Bitte auch die im Anschluss an die Tagung geplante Busexkursion am Sonnabend, dem 21. April beachten, siehe gesonderten Hinweis im Anschluss. – Auskünfte unter: cgahlbeck@t-online.de, Dirk.schumann@onlinehome.de, oder telefonisch: (030) 413 88 59, (030) 44 31 97 37.
Nähere Erläuterungen

 

 

Sonnabend, 21. April 2018
Stadtkirchen als Wirkungsstätten der Johanniter in der Neumark und in Hinterpommern

Busexkursion im Anschluss an die Tagung „Ritterorden und städtische Religiosität“
Fahrstrecke: Berlin – Chojna/Königsberg Nm. – Banie/Bahn – Choszczno/Arnswalde – Suchań/Zachan – Stargard/Stargard i.P. – Berlin.
Führung: Dr. Christian Gahlbeck, Dirk Schumann (beide Berlin).
Treffen: 8.00 Uhr, Am Weidendamm, Berlin-Mitte, Spreeseite, zwischen Friedrich- und Planckstr. ÖPNV: DB-, S- und U-Bhf Friedrichstr.; Tram 12, M1; Bus 147, jeweils mit kurzem Fußweg. Rückkehr gegen 20.30 Uhr. – Kosten: ca. € 70,- p.P. inklusive aller Eintritte und Führungen, Mittagessen sowie Kaffeepause. – Verbindliche Anmeldungen bis einschließlich 5. April 2018 bei Gerhard Weiduschat, E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax (030) 41 50 86 85 oder mit adressiertem Freiumschlag (€ 0,70) an G.W. Engelmannweg 71, 13403 Berlin. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Nähere Erläuterungen

 

 

Sonnabend, 21. April 2018
Genealogische Forschungen über Brandenburg hinaus

13. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher
Programm ab Febr. 2018: www.regionaltreffen-brandenburg.de
Ort: Treffpunkt Freizeit Potsdam, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam. Bus 603 Haltestelle Birkenstraße/Alleestraße + ca. 3 Min. Fußweg. Tram 92, 96 Haltestelle Rathaus + ca. 10 Min. Fußweg. Das Haus befindet sich direkt am Westufer des Heiligen Sees. Auf dem Gelände gibt es ca. 40 Parkplätze. – Kontakt: Mario Seifert, Hessestr. 16, 14469 Potsdam, Tel. (0331) 29 58 35, mario.seifert@regionaltreffen-brandenburg.de. – Organisation: Mario Seifert (Vorsitz), Jörg Schnadt (Aussteller), Dirk Peters (Internet, Presse). – Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e.V. (AGoFF); Brandenburgische Genealogische Gesellschaft "Roter Adler" e.V. (BGG); HEROLD. Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin; Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.; Treffpunkt Freizeit Potsdam
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Fällt aus !!!

 

 

Sonnabend, 28. April 2018
Der Neue Friedhof und der Brauhausberg zu Potsdam. Eine Stadtwanderung

Führung: Dr. Klaus Arlt (Potsdam), Tel.: 0331 270 35 58.
Treffen: 10.00 Uhr am Haupteingang des Neuen Friedhofs in der Heinrich-Mann-Allee (Straßenbahnhaltestelle „Friedhöfe“, alle vom Potsdamer Hauptbahnhof stadtauswärts fahrenden Linien, hier auch Parkplatz). Dauer: 3 Stunden.
Dem Besuch interessanter Grabstätten auf dem seit 1866 belegten Neuen Friedhof schließt sich eine Waldwanderung um das Gebiet des Wissenschaftparks Albert Einstein (wird selbst nicht betreten, Einblicke sind aber möglich) auf dem Telegraphenberg an, es geht am Wasserhochbehälter von 1900 vorbei zum Gebäudekomplex der 1899–1902 erbauten Kriegsschule (1990–2016 Brandenburgischer Landtag) zu den Aussichtspunkten Kaiser-Friedrich- und Kaiser-Wilhelm-Blick. Auf Verlorenes, Reste, steckengebliebene Pläne (Wald-Potsdam) und Neues in dem für die Stadt immer wichtigen Terrain wird berichtet und gelegentlich durch Bilder veranschaulicht. Die Führung endet am Hauptbahnhof Potsdam.

 

 

Sonnabend, 5. Mai 2018
Cottbus. Führung durch die Ausstellung im 2015 neu gestalteten Stadtmuseum sowie die Sonderausstellung zur Reformation

Führung: Steffen Krestin, Leiter der Stadtgeschichtlichen Sammlungen Cottbus.
Treffen: 10.30 Uhr am Stadtmuseum Cottbus, Bahnhofstr. 22. Verkehrsverbindung: RE 2 (Richtung Cottbus) ab Spandau 8.21, Zoologischer Garten 8.30, Hauptbhf 8.35, Friedrichstr. 8.39, Alexanderplatz 8.43 und Ostkreuz 8.51 Uhr; an Cottbus Hbf 9.59 Uhr. Rückfahrt ab Cottbus stündlich (13.01, 14.01 Uhr usw.). – Eintritt frei, um eine kleine Spende für das Museum wird gebeten. – Um Anmeldung wird gebeten: info@ralf-gebuhr.de (bevorzugt) oder Tel. 0178 196 38 93. – Wenn gewünscht, wird im Anschluss an die Führungen im Museum ein kleiner Rundgang durch die Stadt angeboten.
Die Geschichte des Cottbuser Stadtmuseums reicht bis in das Jahr 1887 zurück. Im Oktober dieses Jahres eröffnete die Niederlausitzer Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte die erste Ausstellung in Cottbus. Heute verfügt das Cottbuser Stadtmuseum über naturkundliche, archäologische und kulturgeschichtliche Bestände. – Seit 19. Dezember 2015 gibt es in einem Sparkassengebäude aus dem Jahre 1937 ein neues Haus für das Stadtmuseum. In der ehemaligen Schalterhalle präsentiert sich die neue Ausstellung „Das Gedächtnis der Stadt – Die Sammlung erzählt". Eine Sonderausstellung zur Geschichte der Reformation in Cottbus und der Niederlausitz steht unter dem Titel „Vnd last euch nicht abwenden von dem rechten wege des Euangelions“ (Johannes Briesmann).

 

 

Sonntag, 13. Mai 2018
Lenzen an der Elbe

Bahn-/Busexkursion
Bau- und kunsthistorische Führung: Gordon Thalmann M.A. und Kay Richter M.A. (beide Perleberg).
Programm: Mit RE in Richtung Wismar bis Wittenberge: Ostkreuz ab 7.10, Alexanderplatz 7.17, Friedrichstr. 7.21, Hauptbhf 7.25, Zoologischer Garten 7.31, Spandau 7.40 Uhr, Wittenberge an 8.59 Uhr. Weiterfahrt mit dem Bus nach Mödlich: Dorfkirche (Flügelaltar u. Prunksärge); Lenzen: Wachturm der NVA-Grenztruppen, Burg & Besucherzentrum. Mittagessen im Burgrestaurant Kulinarik. Lenzen: Stadtpfarrkirche St. Katharinen (eventuell mit Orgelspiel – J. Wauer) sowie Stadtrundgang zum Scharfrichterhaus und den ältesten Häusern der Stadt. Kaffeetafel auf dem Hof der ehemaligen Posthalterei (Seetorstraße 30) – Dipl.-Rest. Scheewe. Rückfahrt ab Wittenberge 18.06 Uhr, Ankunft z.B. Friedrichstr. 19.37 Uhr. – Kosten für Busfahrt, Mittagessen und Kaffeetafel in noch unbekannter Höhe. – Auskünfte und erforderliche Anmeldungen bei Gordon Thalmann, E-Mail Kirchenbau@hotmail.de (bevorzugt) oder Tel. 0173 799 60 66.
Inmitten des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe befindet sich im Nordwesten der Mark Brandenburg die Stadt Lenzen, die von der slawisch-deutschen Burg mit ihrem mächtigen Bergfried aus dem 14. Jh. überragt wird. Hier fand eine der großen Schlachten des 10. Jh. in der Slawenzeit statt, die auch archäologisch nachgewiesen werden konnte. Nicht nur bekannt als „Zentraler Archäologischer Ort“, wird die alte Lenzener Ackerbürgerstadt hauptsächlich von Fachwerkhäusern geprägt, weswegen sie auch als das kleine „Quedlinburg des Ostens“ bezeichnet wird. Die wichtigsten städtischen Bauten in Lenzen sind das Rathaus und die mittelalterliche Pfarrkirche St. Katharinen. Sie beherbergt viele Kunstschätze und eine der seltenen Gottlieb-Scholtze-Orgeln (1759). Am nördlichen Stadtrand hat sich eines der wenigen Scharfrichterhäuser im Land erhalten, in dem der Henker und Abdecker bis in das frühe 19. Jh. lebte und wirkte. Zu DDR-Zeiten befand sich Lenzen im Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze, von der noch heute ein Wachturm der DDR-Grenztruppen erhalten und als Aussichtspunkt zu besichtigen ist.

 

 

Donnerstag, 17. Mai 2018
Mit 100 Sachen durch die Berliner Mitte

Vortrag mit Lichtbildern: Dr. Benedikt Goebel (Berlin).

19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die Fußgänger, Hunde- und Pferdefuhrwerke, die die Berliner Mitte jahrhundertelang in gemächlichem Tempo passiert hatten, wurden im 19. und 20. Jahrhundert von Eisenbahnen, Fahrrädern, U- und S-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und vor allen Dingen Automobilen überholt und – bis auf die Fußgänger – abgehängt. Die Chronologie der historischen Verkehrsmittel wird an diesem Abend in dichter Bilderfolge präsentiert. Die ab 1909 passierenden Zeppeline und die Panzerfahrzeuge der Jahre 1918 bis 1921 sowie 1945 bleiben außerhalb der Betrachtung.

 

 

Sonnabend, 26. Mai 2018
134. Stiftungstag: Bunter Nachmittag in der Bibliothek

Moderation: Dirk Schumann M.A. (Berlin).
14.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Ort: Bibliothek der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V. in der Zentral- und Landesbibliothek, Haus Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 30-36 (Zugang Schlossplatz über den Innenhof), 10178 Berlin-Mitte. – Kontakt: Dirk Schumann M.A., Tel. 0175 243 66 93, E-Mail ds@backsteinbau.de
Zum fünften Mal soll nun mit dem „Bunten Nachmittag“, diesmal am 134. Stiftungstag unserer Vereinigung, die Frühlingsmüdigkeit überwunden und daran erinnert werden, sich ausschließlich auf das Wesentliche zu konzentrieren: auf das Vereinsleben in der Landesgeschichtlichen Vereinigung, aus dem man so viele Kenntnisse, Energie und Frohsinn auch für den Alltag gewinnen kann. Dieser Nachmittag bietet neben der gemeinsamen Gemütlichkeit bei Kaffee, Tee und Kuchen auch eine Reihe von kleinen Vorträgen und Programmpunkten, die nicht nur interessante Aspekte aus der Geschichte der Vereinigung und der Mark Brandenburg beinhalten, sondern darüber hinaus hoffentlich auch unterhaltsam sind. Neben gestandenen Veteranen werden auch (fast) neue Mitglieder zu Wort (und Bild) kommen. Eine kleine Versteigerung von Kuriositäten und nützlichen Raritäten dient der Förderung weiterer Veranstaltungen. Ideen für Beiträge oder auch Mitwirkung sowie auch Spenden für Preise und Geschenke nehmen die Organisatoren dankend entgegen.

 

 

Sonntag, 27. Mai 2018
Die Pfauen-Insel - Ein Erinnerungsort der Vereinigung

Zum 134. Stiftungstag
Treffen: 15.00 Uhr Fähre zur Pfauen-Insel
Leitung: Dr. Felix Escher (Berlin), Ehrenvorsitzender der Landesgeschichtlichen Vereinigung
Auskünfte und Informationen: Ingrid Zache, Tel. 03303 40 86 96 oder ingridklasz@web.de
Beim 2017er Treffen auf der Insel konnten wir die Spuren des 80. Stiftungsjubiläums aufnehmen und gemeinsam mit der Gartenverwaltung das „kleine Bäumchen“ aufspüren, das einst als Baumgeschenk der Vereinsfreunde aus Ost-Berlin und der Mark hier am 30. Mai 1964 überreicht wurde. Ein erstaunlicher Vorgang in der bereits durch die Mauer geteilten Stadt und ein denkwürdiges Ereignis in unserer Vereinsgeschichte. Zum 134. Stiftungstag der Landesgeschichtlichen Vereinigung wollen wir nun diesen Ort und den inzwischen stattlichen Baum durch das Anbringen einer kleinen Gedenktafel zu einem Erinnerungsort unserer Vereinigung machen.

 

 

 

Vorankündigungen

 

Sonnabend, 2. Juni 2018
Tagesfahrt nach Herzberg/Elster

Leitung: Dr. Lore Gewehr M.A. (Berlin).
Treffen: 11.10 Uhr Bhf Herzberg (Elster). Anreise mit RE 4 Richtung Falkenberg (Elster), ab Gesundbrunnen 9.27, Hauptbhf (tief) 9.33, Potsdamer Platz 9.37, Südkreuz 9.47 und Lichterfelde Ost 9.52 Uhr; an Herzberg 11.01 Uhr. Rückfahrt ab Herzberg 17.59 oder 19.59 Uhr. Evtl. Fahrplanänderungen beachten!
Programm: Transfer mit Kleinbussen oder PKWs vom Bhf zum Marktplatz. Begrüßung durch die Pastorin und die Stellvertr. Bürgermeisterin. Führung in der Stadtkirche St. Marien mit ihrer vollständig erhaltenen Gewölbeausmalung des frühen 15 Jh. der böhmischen Schule (Lore Gewehr). Mittagessen in einem Restaurant in der historischen Innenstadt. Anschließend Spaziergang zum Botanischen Garten, angelegt als japanischer Senkgarten, nach dem Vorbild des Botanischen Gartens in Berlin-Dahlem, Führung und Besichtigung des Gartens mit der Marxschen Villa durch den Stadtgärtnermeister. Fahrt zum Schloss Grochwitz und Rundgang mit kleinem gemütlichen Ausklang bei Kaffee oder/und Getränk. Transfer zum Bahnhof.
Kosten: Trinkgeld für den Gärtner und die organisierten Transfers. Spende für den Kirchenopferstock; Mittagessen und Kaffeegedeck. – Anmeldungen ab sofort bitte an lore.gewehr@t-online.de (bevorzugt), in Ausnahmefällen auch Tel. 030 8314336 oder 0178 200 78 95.
Mit dem 14. Juni 1239 beginnt der urkundlich belegte Teil der Stadtgeschichte. Durch archäologische Funde wurde nachgewiesen, dass die städtische Besiedlung um 1215 begann, doch ein schriftlicher Nachweis fehlt. Dass 1184 als Gründungsjahr angesehen wird, ist der konsequenten Fortführung vergangener Stadtjubiläen geschuldet. Gesichert bleibt lediglich das oben genannte Datum. Graf Dietrich von Brehna übergibt an diesem Tag dem opidum Hirtsbergh den Gänsebusch zum Lehen. (Ulf Lehmann) – Herzberg bietet eine Menge Sehenswertes für Jedermann. Angefangen am Marktplatz mit dem heute noch genutzten Rathaus aus der Zeit zwischen 1616 und 1618, über die sich direkt neben dem Rathaus befindliche Germania, Denkmal für die Gefallenen in den Kriegen 1864, 1866, 1870/71 bis hin zur mittelalterlichen Kirche St. Marien, sehenswert aufgrund der aufwendig restaurierten Gewölbemalerei. Sie gilt unter Kunstliebhabern und Historikern seit langem als Insidertipp.

 

 

Sonnabend, 16. Juni 2018
Berliner Randwanderung:
Für Berlin geschaffen – Die Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde

Besichtigung des Besucherzentrums „Gut Hobrechtsfelde“ und des Ortes
Leitung: Dr. Felix Escher (Berlin), Ingrid Zache (Hohen Neuendorf)
Führung: Herr Bernd Hoffmann, Förderverein Hobrechtsfelde.
Treffen: 11.00 Uhr S-Bhf Zepernick (S 2) Wanderung nach Hobrechtsfelde (ca. 3 km). – Bei Anreise mit PKW: 12.00 Uhr Besucherzentrum „Gut Hobrechtsfelde“, 16341 Panketal OT Hobrechtsfelde, Hobrechtsfelder Dorfstr. 45. Auskünfte und weitere Informationen: Ingrid Zache, Tel. 03303 40 86 96 oder ingridklasz@web.de; um Anmeldung wird gebeten. – Eintritt Besucherzentrum: € 2,- Möglichkeit zu einem Mittags-Imbiss in „James Biergarten“.
2013 wurde im historischen Kornspeicher des alten Gutshofes das Besucherzentrum des länderübergreifenden Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens „Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde“ eröffnet. Kern des Zentrums ist eine überaus sehenswerte, didaktisch hervorragende Ausstellung im ersten Obergeschoss. Dort wird die Landschaft des Naturparks Barnim, die Geschichte von Hobrechtsfelde sowie der Berliner Abwasserbehandlung und des dazu ab 1869 errichteten Radialsystems präsentiert. Als 1985 die Abwasserentsorgung um Hobrechtsfelde endete, lagen die ehemaligen Rieselfelder viele Jahre brach, ehe dann Konzepte zum Landschaftswandel und Erhalten der Artenvielfalt wirksam werden konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Chorin 1904

Chorin 1904

Möglin 1930

Möglin 1930

Rüdersdorf 1941

Rüdersdorf 1941

Berlin-Lichtenrade 1951

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Stölln 1979

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Heiligengrabe 2001

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