Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg

Veranstaltungen

Führungen/Besichtigungen: Stadtführungen, Parkführungen, Ausstellungs- und Museumsbesuche, Kirchenführungen, teils gesondert, teils in Wanderungen einbezogen Wanderungen durch das Land Brandenburg und angrenzende Gebiete, meist verbunden mit Besichtigungen, Führungen u.s.w.

Studienfahrten in entlegenere Gebiete sowie in Nachbarländer und -regionen (meist eintägige Busfahrten).

Öffentliche Vorträge aus allen Themenbereichen der Historischen Landeskunde Brandenburgs; mit Ausnahme einer Sommerpause meist zweimal monatlich jeweils donnerstags 19.00 Uhr im "Berlin-Saal" der Berliner Stadtbibliothek in Berlin-Mitte, Breite Straße 36.

Kolloquien: Thematisch begrenzte Tagungen mit Vorträgen ausgewählter Fachleute (so z.B. zur Geschichte Potsdams anläßlich der Tausendjahrfeier 1993 im Landtag Brandenburg und 1995 zur Geschichte des Landes Brandenburg am selben Ort), in Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte/Universität Potsdam 2008.

Mit Ausnahme der öffentlichen Vorträge ist die Teilnahme an allen anderen Veranstaltungen (Führungen, Fahrten, Wanderungen etc.) den Mitgliedern vorbehalten. Gäste sind jedoch stets willkommen.

Eine vollständige Übesicht über die seit 1885 veranstalteten Vorträge der Landesgeschichtlichen Vereinigung ist im Band "Die Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg in Vergangenheit und Gegenwart" erschienen und findet sich in anderem Layout auch hier als PDF-Datei. Ebenso finden sich in diesem Band ein Verzeichnis der Tagungen (hier als PDF) und der Studienfahrten (hier als PDF).



Veranstaltungen September 2017 bis Januar 2018



Donnerstag, 14. September 2017
Jüdische Friedhöfe in Berlin und Brandenburg

Vortrag: Anke Geißler-Grünberg (Berlin).
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Jüdische Friedhöfe sind in vielen Orten die einzigen augenfälligen Zeugen deutsch-jüdischer Kulturgeschichte. Sie erzählen über das Lebens von Einzelnen, vom Schicksal der Gemeinden ebenso wie über den unterschiedlichen und schwierigen Umgang der Nachgeborenen mit diesem Erbe. Heute sind von den über 60 noch nachweisbaren Friedhöfen in der Region Berlin-Brandenburg nur wenige nicht zerstört. Einzigartig ist indes der größte aktive jüdische Friedhof Europas, der in Berlin-Weißensee seit der Einweihung mehr als 115.000 Menschen ihre letzte Ruhestätte bot. Auch wenn uns manche Inschriften unmittelbar anrühren, so lassen sich genealogische, kulturelle sowie soziale Zusammenhänge und Entwicklungen oft erst durch geduldiges Befragen dieser geschichtlichen Quellen erschließen. Im Vortrag werden einzelne Friedhöfe vorgestellt sowie unterschiedliche Projekte, die sich ihrer dokumentarischen Erschließung widmen.

 

 

Sonnabend, 16. September 2017
Abenteuer Ortsgeschichte – Darsikow/bei Netzeband, Ostprignitz

Privates Engagement zur Sicherung, Erhaltung und Nutzung des kulturellen Erbes in einem sehr kleinen Ort
Organisation: Ingrid Klaß. Führung: Frau Sibille Podorf, Verein Kleine Kirche Darsikow e.V.
Treffen: 10.45 Uhr Bhf Netzeband. – Anreise: Mit RE 6 ab Hennigsdorf 9.51 Uhr (mit S 25 nach Hennigsdorf, 20 Min.-Takt), an Netzeband 10.39 Uhr. Mit Pkw über BAB 24, Abfahrt Herzsprung Richtung Neuruppin (L 18). Vom Bahnhof 3,75 km Fußweg nach Darsikow, nach der Besichtigung auf gleichem Weg zurück. – Begrenzte Teilnehmerzahl (30 Personen), Anmeldung und weitere Auskünfte: Ingrid Klaß, neu Tel. 03303-40 86 96 oder ingridklasz@web.de.
2016 wurde im Rahmen des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege im Land Brandenburg ein Sonderpreis für die Erhaltung der Kapelle Darsikow vergeben. Dem Verein Kleine Kirche Darsikow e.V. gelang es, die schon aufgegebene Kapelle zu einem Ort der Einkehr, der Kultur und des gemeinschaftlichen Feierns zu machen. Dieses kleine Wunder vollbrachte – so die Berliner Zeitung – ein „Zehn-Seelen-Dorf“! Das „Kirchlein“ gehört zu den wenigen sakralen Zentralbauten der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Region und ist ein seltenes Beispiel einer Gutskapelle aus jener Zeit und heute für bestes bürgerschaftliches Engagement zur Rettung von kulturellem Erbe. Wie das gelingen konnte, wird uns von Frau Lange und Frau Podorf erzählt. Der uns zugesicherte ortstypische Imbiss wird ferner dazu beitragen, diesen Besuch für jeden Besucher unvergesslich zu machen.

 

 

Sonnabend, 30. September 2017
Schloss und Schlosskapelle Torgau

Führung: Dirk Schumann M.A. und Dr. Fritz Wochnik.
Treffen: 12.30 Uhr Schlosshof Torgau, Ende gegen 17.30 Uhr. Kosten: noch unbekannt. Verkehrsverbindungen: z. B. Berlin Hbf ab 9.35 Uhr, Cottbus an 10.59, ab 11.05 in Richtung Leipzig, Torgau an 12.11 Uhr oder Berlin-Lichtenberg ab 9.53 Uhr, Calau (Nl) an 11.14, ab 11.22 in Richtung Leipzig, Torgau an 12.11 Uhr. Vom Bahnhof Torgau zum Schloss ca. 17 Min. Fußweg.
Rechtzeitig zum Reformationsjubiläum 2017 sind auch die Sanierungsarbeiten am Schloss Hartenfels in Torgau abgeschlossen und die Anlage zeigt sich den Besuchern von ihrer besten Seite. Schließlich kann das Schloss auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken, davon auf fast ein Jahrhundert als preußische Kaserne. Doch der bedeutendere Teil seiner Geschichte liegt im Umbau zum Renaissanceschloss, das zum Vorbild für den Umbau des Berliner Schlosses wurde und dessen neuen Schlosskapelle Martin Luther am 5. Oktober 1544 persönlich weihte. Der evangelische Bauherr Johann Friedrich I. von Sachsen ließ seine Wohnräume, die nun dem Besucher wieder offenstehen, mit direkter Verbindung zur Kapelle errichten. Viele der während der Sanierung freigelegten Befunde wurden sichtbar belassen und künden vom hohen Anspruch der Architektur und ihrer Ausstattung, die mit Namen wie Arnold von Westphalen und Lucas Cranach verbunden sind. Neben dem Bau und der Kapelle wird auch die kleine Sonderausstellung Schlossgeschichten besichtigt und der Ausflug mit einem Besuch im Schlosscafé abgerundet.

 

 

Freitag, 6. bis Montag, 9. Oktober 2017
Kurzexkursion nach Schlesien mit zwei Synagogenkonzerten

Busreise ab/bis Berlin
Leitung: Gerhard Weiduschat.
Programm: Bolesławiec/Bunzlau: Keramikfabrik; Wrocław/Breslau: Zentrum für die neueste Geschichte Breslaus, Führung und Konzert in der Storchensynagoge, Alter jüdischer Friedhof; fakultativ Oper („La Cenerentola“), Sky Tower; Rogoźnica/Groß-Rosen: Konzentrationslager; Świdnica/Schweidnitz: Friedenskirche; Dzierżoniów/Reichenbach: Stadtführung, Konzert in der Rutika-Synagoge; Krzyżowa/Kreisau: Führung und Gespräch. Drei Übernachtungen in Breslau.
Treffen: Freitag, 6. 10., 8.00 Uhr Weidendammer Brücke, Rückkehr Montag, 9. 10. gegen 19.00 Uhr.
Kosten: € 390,- p.P., Einzelzimmerzuschlag € 60,- (Busreise, 3 Übernachtungen mit Halbpension in ***Hotel, alle Eintritte [ohne Oper] und Führungen, 1 Abendessen, 1 Kaffeepause)
Verbindliche Anmeldungen bitte an: Gerhard Weiduschat, E-Mail g.weiduschat@gmail.com (bevorzugt), Fax 41 50 86 85 oder per Briefpost adressiertem Freiumschlag (€ 0,70) an G.W., Engelmannweg 71, 13403 Berlin.
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin e.V., der „Kulturbrücke über die Oder“ und dem Reisebüro Kampio, Poznań.

 

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017
Brandenburgische Kirchen als Begräbnisorte und Gedächtnisräume im Zeitalter der Reformation

Vortrag: Dr. Sylvia Müller-Pfeifruck (Berlin)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die Reformation in Kurbrandenburg gestaltete sich als langwieriger komplexer Umbruchprozess. Bei den Kirchenausstattungen lassen sich dabei eine erstaunliche Kontinuität und ein nur allmählicher Wandel feststellen. Der Vortrag fragt konkret nach den Entwicklungen bei der Nutzung der Gotteshäuser als Begräbnisorte und Gedächtnisräume. Mit der Reformation fallen die theologischen Voraussetzungen für die mittelalterliche Memorialpraxis und eine heilsfördernde Beisetzung im Kirchenraum weg. Luther spricht sich sogar für die Anlage von Friedhöfen außerhalb der Ortschaften aus. Dennoch werden im Zeitalter der Reformation Kirchen verstärkt als Grablegen genutzt und mit Gedächtnismalen ausgestaltet. Grabstein und Epitaph erleben eine Blütezeit. Welche Erklärungen lassen sich dafür finden? Einen Schlüssel zur Beantwortung liefern die Gedächtnismale selbst, deren Typologie vorgestellt und deren Programmatik anhand ausgewählter Beispiele analysiert werden soll.

 

 

Sonnabend, 14. Oktober 2017
Märkische Wasserstraßen (4): Der Schlaubekanal

Wanderleiter: Eckart Böhringer (Berlin)
Streckenlänge: etwa 25 km, Geschwindigkeit: etwa 5,0 km/h
Treffpunkt: 7.20 Uhr Bhf Berlin Ostbahnhof (Abfahrbahnsteig Ri. Frankfurt/O.) oder im Zug
Start: 9.02 Uhr Bhf Müllrose. Ziel: 17.15 Uhr Bhf. Kraftwerk Finkenheerd. Hinfahrt: mit RE1, RB Berlin Ostbhf ab 7.34 Uhr, Frankfurt (O.) an 8.31/ab 8.50, Müllrose an 9.02 Uhr. Rückfahrt: mit RB, RE1 Kraftwerk Finkenheerd ab 17.19 Uhr, Frankfurt (O.) an 17.26/ab 17.33, Berlin Ostbhf an 18.27 Uhr. Änderungen infolge Fahrplanwechsel möglich – Rückfrage empfohlen.
Anmeldung: für Gruppenfahrschein (BBT) bis 11.10.2017 – bitte über eckart.boehringer@arcor.de (oder individueller Fahrschein z. B. Ticket 65+ – bei Anmeldung bitte angeben!).
Teilnehmerbeitrag: € 1,-
Wanderroute: Müllrose – Kaisermühl – Groß Lindow – Finkenheerd – Brieskow. Evtl. Imbissgastronomie am Wege. In Zusammenarbeit mit dem Wandersportverein Rotation Berlin e.V.

 

 

Donnerstag, 9. November 2017
Brandenburgischer Kirchenbau und seine Ausstattung vor und nach der Reformation

Vortrag: Prof. Dr. Ernst Badstübner und Dirk Schumann M.A. (beide Berlin)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Das Reformationsjubiläum gilt einem ganz konkreten Ereignis: dem Thesenanschlag Luthers. Doch ist die Reformation ein langer Prozess, der nicht erst mit den böhmischen Hussiten beginnt und mit der Durchsetzung der evangelischen Kirchenordnung noch lange nicht abgeschlossen war. Der Vortrag versucht diesen Prozess an Beispielen von Kirchen und Kirchenausstattungen vor und nach der Reformation in der Mark Brandenburg zu veranschaulichen und die Wirkungen protestantischer Neuschöpfungen im Kirchenbau aufzuzeigen.

 

 

Sonnabend, 11. November 2017
Werneuchen und sein Dichterpfarrer

Besichtigung der Ausstellung über den Dichterpfarrer Schmidt von Werneuchen im Kulturhaus Werneuchen sowie kleiner Stadtrundgang
Führung: Dr. Thomas Raveaux, Kurator der Ausstellung, Mitglied der Landesgeschichtlichen Vereinigung
Treffen: 11.00 Uhr Bhf Werneuchen. Anreise mit RB 25 ab Berlin-Ostkreuz 10.27 Uhr, an Werneuchen 10.58 Uhr; verkehrt stündlich
Leitung: Ingrid Zache, Auskünfte und Informationen – NEU: Tel. 03303 - 40 86 96 oder ingridklasz@web.de
Friedrich Wilhelm August Schmidt (1764–1838), genannt Schmidt von Werneuchen, war evangelischer Geistlicher in Preußen und Verfasser ländlich-naiver Gedichte, die ihm neben wohlwollender Beachtung aber auch Kritik und Spott von Seiten bekannter Schriftsteller seiner Zeit, unter anderem von Goethe und Schiller, einbrachten. 2016 eröffnete die Stadt Werneuchen in ihrem Kulturhaus ein „Schmidt-Zimmer“ für ihren wohl bekanntesten Einwohner, das die im Jahre 2014 anlässlich seines 250. Geburtstages geschaffene Ausstellung beherbergt. Dr. Thomas Raveaux wird mit Leben und Wirken des Dichterpfarrers bekanntmachen und dessen Wirkungsstätten in der Stadt zeigen, in der dieser 43 Jahre Pfarrer war.

 

 

Sonntag, 19. November 2017
Das Nicolaihaus Berlin

Hausbesichtigung und Ausstellungsbesuch
Treffen: 15.00 Uhr vor dem Eingang Brüderstraße 13 in 10178 Berlin-Mitte. ÖPNV: z.B. U2 bis Spittelmarkt mit ca. 500 m Fußweg oder Bus 147 bis Neumannsgasse mit ca. 250 m Fußweg. Begrenzte Teilnehmerzahl : 20 Personen
Organisation, Auskünfte und verbindliche Anmeldungen: Mathias Schebera, E-Mail: dmj.schebera@t-online.de oder Tel. (030) 208 17 61.
Das Nicolaihaus wurde durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz umfangreich saniert und beherbergt nunmehr u. a. Ausstellungen zur Hausgeschichte, zu Friedrich Nicolai und Lessing sowie aktuell zur Diskussion um die Mitte des alten Berlin.

 

 

Sonnabend, 2. Dezember 2017
Das Musikermuseum Scharwenka in Bad Saarow

Besuch des Museums und kleiner Ortsspaziergang
Führung: Frau Gerlinde Stobrawa, Bürgermeisterin i. R.
Treffen: 11.00 Uhr Bhf Bad Saarow. Anreise mit RE 1 z. B. ab Ostbhf um 10.04 Uhr, an Fürstenwalde 10.40 Uhr. Weiter mit RB 35 ab 10.48 Uhr, an Bad Saarow 11.00 Uhr.
Leitung: Ingrid Zache, Auskünfte und Informationen – NEU: Tel. 03303 - 40 86 96 oder ingridklasz@web.de.
Der deutsche Komponist, Pianist und Musikpädagoge polnisch-tschechischer Herkunft Xaver Scharwenka errichtete 1910 das heute denkmalgeschützte Haus und nutzte es bis zu seinem Tode im Jahr 1924 als „Musenhof“. Er war ein international bekannter und hochgeehrter Komponist, Klaviervirtuose und Musikpädagoge. Sein Schaffen war eng verbunden mit seinem Bruder, dem Komponisten und Musikpädagogen Philipp Scharwenka (1847- 1917). Im ehemaligen „Musenhof“ befindet sich heute das Scharwenka Kulturforum Bad Saarow. Es beherbergt nicht nur das Scharwenka-Archiv, sondern es werden auch Musikkonzerte veranstaltet und in einem kleinen Museum Kultur- und Ortsgeschichtliches sowie historische Musikinstrumente gezeigt.

 

 

Sonntag, 10. Dezember 2017
Weihnachtliches Treffen der Landesgeschichtlichen Vereinigung

Gisbert Freiherr zu Putlitz: „Aus der Prignitz und dorthin zurück“.
Beginn 15.30 Uhr. NEUER ORT: „Cum Laude“, Platz der März-Revolution, 10117 Berlin(-Mitte), neben dem Maxim-Gorki-Theater).
Kosten: € 25,- p.P. inkl. Kaffeetrinken und abendliches Büffet. Bitte überweisen Sie diesen Betrag bis einschließlich Donnerstag, den 30. November 2017 auf das Konto des Stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Weiduschat bei der Berliner Volksbank, IBAN: DE 10 1009 0000 7150 3370 08, BIC (SWIFT): BEVODEBB mit dem Vermerk „Weihnachtsfeier 2017“
Prof. Dr. Gisbert Freiherr zu Putlitz, geboren 1931 in Groß Pankow als Sohn der ältesten und führenden Adelsfamilie der Prignitz, erlangte als Hochschullehrer und Wissenschaftsmanager internationale Reputation. Er war von 1983 bis 1987 Rektor der ältesten deutschen Universität in Heidelberg, deren einjähriges akademisches Fest 1986 anlässlich des 600. Gründungsjubiläums weit über Heidelberg hinaus öffentliche Aufmerksamkeit erregte. Nach 1989 bemühte er sich, die Verbindung zu den über 800 Jahre alten Wurzeln seiner Familie in der Prignitz wiederherzustellen, u. a. 1992 durch seine Mitwirkung an der Gründung des Förderkreises Evangelisches Stift Marienfließ (gegr. 1231) in Stepenitz/Prignitz. Freiherr zu Putlitz ist Mitglied der Landesgeschichtlichen Vereinigung und wird aus seinem Leben erzählen.

 

 

Dienstag, 26. Dezember 2017
133. Weihnachtswanderung

Leitung. Dr. Felix Escher (Berlin)
Treffen 10.30 Uhr Haltestelle Grunewaldturm. ÖPNV: Bus 218 Wannsee - Theodor-Heuss-Platz - Messedamm/ZOB (Fahrplanwechsel im Dezember beachten!).
Die zweieinhalbstündige Wanderung mit dem Ausgangs- und Endpunkt Grunewaldturm führt uns diesmal in das Innere des Grunewaldes mit seinen Seen und Hügeln.

 

 

Mittwoch, 10. Januar 2018
Ein kubischer Sakralbau: Die St. Canisius-Kirche

Führung: Dr. Lore Gewehr
Treffen: 14.00 Uhr vor der Kirche, Witzlebenstr. 30, 14057 Berlin. ÖPNV: z. B. U2 bis Sophie-Charlotte-Platz mit ca. 400 m Fußweg.
Die erste Kirchenführung im neuen Jahr führt in die gut geheizte St. Canisius-Kirche in Charlottenburg am Lietzensee. Die Kirche wurde erst 2002 geweiht, sie ist der Nachfolgebau für die abgebrannte Kirche von 1955 und fällt im Stadtbild auf durch zwei nebeneinander liegende monumentale kubische Blöcke. Während ein Kubus den Kirchenraum birgt und der Sichtbeton eher abweisend wirkt, ist der andere Kubus nur ein Rahmen, der zweckfrei ist, aber als architektonische Würdeform ein erhabenes Zeichen setzt und einlädt, die Räume, adäquat modern gestaltet, zu erkunden und zu genießen.

 

 

Donnerstag, 11. Januar 2018
Palmenhaus, Kegelbahn und Co. – Repräsentative Nebenbauten von Berliner Vorstadtvillen im ausgehenden 19. Jahrhundert

Vortrag: Sabrina Flörke (Cottbus)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Zu einer herrschaftlichen Berliner Vorstadtvilla gehörten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch repräsentative Nebenbauten, die das Anwesen in seiner Bedeutung noch betonen sollten. So folgte auf ein vornehmes Pförtnerhaus gern eine italienisch anmutende Gartenhalle oder ein vornehmer Pavillon für Gästebesuche, ebenso wie Aussichtstürme, Kegelbahnen oder Bootshäuser. Orangerien, Kalt- und Warmhäuser sowie Palmenhäuser sollten die differenzierte Gewächssammlung für den herrschaftlichen Garten auch baulich zur Schau stellen. Dagegen vermittelten die oftmals für die Eigenversorgung notwendigen Nebenbauten wie Ställe, Wirtschafts- und Gärtnerhäuser vielmehr den Charakter eines landwirtschaftlichen Betriebes. Im Vortrag wird die umfangreiche Bandbreite von Nebenbauten zu den Sommerhäusern in der Villenkolonie Alsen in Berlin-Wannsee vorgestellt und in Bezug zu Berliner Stadtvillengrundstücken gesetzt.

 

 

Sonnabend, 20. Januar 2018
Märkische Wasserstraßen (5): Aus dem Kahn gebaut - Teil 2

Wanderleiter: Eckart Böhringer
Streckenlänge: etwa 20 km, Geschwindigkeit etwa 4,5 km/h.
Treffpunkt: 8.00 Uhr Vorplatz des S-Bhf Tiergarten; Ziel: 15.00 Uhr S-Bhf Sonnenallee.
Teilnehmerbeitrag: € 1,-; Anmeldung nicht erforderlich.
Wanderroute: S-Bhf Tiergarten – Charlottenburger Tor – Landwehrkanal – Unterschleuse – Tiergarten, Neuer See – Potsdamer Platz – Hafenplatz – Urbanhafen – Wassertorplatz – ehem. Luisenstädtischer Kanal – Engelbecken – Spree – Oberbaumbrücke – Oberschleuse – Schlesischer Busch – Neuköllner Schifffahrtskanal – S-Bhf Sonnenallee. Evtl. Imbiss am Wege In Zusammenarbeit mit dem Wandersportverein Rotation Berlin e.V.

 

 

Sonnabend, 27. Januar 2018
Traute Galster ‒ eine Kindheit in Grunewald (1903–1918)

Einführung und Lesung: Dr. Christian Gahlbeck (Berlin)
Beginn: 15.00 Uhr im Lesesaal der Landesgeschichtlichen Vereinigung, Breite Straße 30–36, 10178 Berlin-Mitte (Zugang über Hofeingang Schloßplatz).
„Wenn ich an meine Kinder- und Jugendjahre zurückdenke, so laufen die Bilder wie ein Film an meinen Augen vorüber. Meist sehr deutlich und lebendig, daß ich es zeichnen oder malen würde, wenn ich es könnte.“ ‒ Christian Gahlbeck liest aus den Erinnerungen seiner Großmutter Traute Galster (1903–1995), die in Grunewald als jüngste Tochter des Fabrikbesitzers und Konsuls von Venezuela in Berlin Adolf Nachod und seiner Frau Margarethe Elsbeth geb. Prümm geboren wurde. Sie verbrachte ihre Kindheit in einer Villa in der Wissmannstraße 10, deren Garten bis an den Koenigssee heranreichte, und erlebte dort die späte Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg.

 

 

 

 

Vorankündigung

 

Donnerstag, 8. Februar 2018
Wo liegt Ostbrandenburg und wer pflegt sein kulturell-historisches Erbe?

Vortrag: Dr. Reinhard Schmook (Bad Freienwalde)
19.00 Uhr im Berlin-Saal der Berliner Stadtbibliothek, Breite Str. 36, Berlin-Mitte.
Die Bezeichnung “Ostbrandenburg” wird heute in den Medien und zuweilen auch in der Fachliteratur gerne für das Gebiet des östlichen Teils des Bundeslandes Brandenburg verwendet. Damit wird negiert, dass die einst preußische Provinz Brandenburg auch große Gebiete östlich von Oder und Neiße umfasste, die infolge des zweiten Weltkrieges seit 1945 zu Polen gehören. Historisch gesehen handelt es sich vor allem um die Neumark und Teile der Niederlausitz, für die es bis 1945 keinen gemeinsamen Oberbegriff gab. Der Vortrag stellt die ostbrandenburgischen Landschaften in ihrem historischen Zusammenhang vor. Außerdem geht es um die Frage, wer das kulturell-historische Erbe dieser Landschaften pflegen wird, wenn die dort einst Geborenen gestorben sind und wie man in Polen mit diesem Erbe umgeht.

 

 

 

Sonnabend, 17. Februar 2018
Neumärkische Wanderungen (3): Landsberger Stadtbruch und adelige Vorwerke

Wanderleiter: Eckart Böhringer
Streckenlänge: etwa 25 km, Geschwindigkeit etwa 5,0 km/h.
Treffpunkt: 7.30 Uhr Berlin-Lichtenberg (Abfahrbahnsteig Ri. Kostrzyn) oder im Zug.
Start: 09.32 Uhr Bhf. Gorzów-Wieprzyce. Ziel: 16.58 Uhr Bhf Nowiny Wielkie.
Hinfahrt: mit RB 26 Berlin-Lichtenberg ab 7.37 Uhr, Kostrzyn an 8.54 / ab 8.59, Gorzów-Wieprzyce an 9.32 Uhr. Rückfahrt: Bhf Nowiny Wielkie ab 16.58 Uhr, Kostrzyn an 17.21 / ab 18.02, Berlin-Lichtenberg an 19.28 Uhr. Änderungen infolge Fahrplanwechsel möglich – Rückfrage empfohlen. Teilnehmerbeitrag: € 1,-
Anmeldung: für Gruppenfahrschein (BBT) bis 14. 2. 2018 – bitte über eckart.boehringer@arcor.de (oder individueller Fahrschein z. B. Ticket 65+ – bei Anmeldung bitte angeben!). Personalausweis mitnehmen!
Wanderroute: Wieprzyce – Jeżyki – Klemente-Bett – Jasiniec – Chwalowice – Włostow – Krzyszczynka – Podjenin – Świerkocin – Nowiny Wielkie. Evtl. Imbiss am Wege. In Zusammenarbeit mit dem Wandersportverein Rotation Berlin e.V.

 

 

Sonnabend, 24. Februar 2018
Ordentliche Jahreshauptversammlung (mit Wahlen)

10.00 Uhr („Vorprogramm“:) Führungen durch das Märkische Museum, Dauer ca. 1 Std. Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldungen zu den Führungen erforderlich bis 15. Februar 2018! Kontakt: Dr. Peter Bahl, Tel. (030) 753 99 98, E-Mail bahl_peter@yahoo.de.
11.30 Uhr Beginn der Mitgliederversammlung im selben Haus. Ort: Märkisches Museum der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Am Köllnischen Park 5, 10179 Berlin-Mitte. Ausführliche, satzungsgemäße Einladung im Mitteilungsblatt 1/2018.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Chorin 1904

Chorin 1904

Möglin 1930

Möglin 1930

Rüdersdorf 1941

Rüdersdorf 1941

Berlin-Lichtenrade 1951

Berlin-Lichtenrade 1951

Stölln 1979

Stölln 1979

Heiligengrabe 2001

Heiligengrabe 2001

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